AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Was will AfD?

Alternative für Deutschland: "Wir sind die Opposition gegen den verkrusteten Politikbetrieb. - Wir wollen das Euro-Währungsgebiet auflösen und entweder zu nationalen Währungen zurückkehren oder nur noch kleinere Währungsverbünde von Volkswirtschaften mit gleicher Wettbewerbsfähigkeit haben."

 

Die Kritik an der Euro-Rettung ist das Herzstück der neuen Partei. Aber auch der Frust über gebrochene Wahlversprechen treibt die Partei an, wie Gründungsvorstandsmitglied Bernd Lucke in der PAZ erklärt. Die Fragen stellte Rebecca Bellano.

PAZ: Im September 2012 ging die „Wahlalternative 2013“ furios an den Start und konnte mit ihrer Kritik an der Euro-Rettungspolitik der deutschen Regierung sofort 10000 Unterstützer generieren. Dies, obwohl sie betonte, eine Bürgerbewegung und keine Partei zu sein. Und jetzt, für die Öffentlichkeit scheinbar aus dem Nichts, verkündet die „Wahlalternative 2013“ eine Parteiengründung. Wie kam es zu dem Sinneswandel?


Bernd Lucke: Die Wahlalternative wollte zunächst die „Freien Wähler“ bei der Bundestagswahl unterstützen. Nach dem Misserfolg bei der niedersächsischen Landtagswahl haben wir aber Bilanz gezogen und sind zu dem Schluss gekommen, dass ein eigener Wahlantritt viel aussichtsreicher ist als ein indirekter. Das hängt mit strukturellen Schwierigkeiten der „Freien Wähler“ zusammen, über die ich lieber schweige. Der enorme Zuspruch, den die „Alternative für Deutschland“ jetzt erfährt, scheint uns recht zu geben.

 

PAZ: Was will die neue Partei „Alternative für Deutschland“, die am 14. April gegründet werden soll, in Sachen Euro anders machen?


Lucke: Wir wollen das Euro-Währungsgebiet auflösen und entweder zu nationalen Währungen zurückkehren oder nur noch kleinere Währungsverbünde von Volkswirtschaften mit gleicher Wettbewerbsfähigkeit haben.

 

PAZ: Als Ein-Thema-Partei werden Sie jedoch kaum durchschlagenden Erfolg haben. Zumal für viele Menschen das Euro-Thema viel zu abstrakt ist oder sie es schlicht nicht mehr hören können. Ist jetzt schon bekannt, welche weiteren Schwerpunkte sich die neue Partei ins Parteiprogramm schreiben will?


Lucke: Ich bestreite Ihre Prämisse. Wir kriegen derzeit enormen Zuspruch nur aufgrund unserer Position zum Euro. Unsere Homepage www.alternativefuer.de hat viele tausend Zugriffe gehabt, ehe sie auch nur von Google gefunden wurde. Aber wir haben auch eine über den Euro hinausgehende Programmatik, wie Sie dort lesen können.


PAZ: Wahlkampf ohne charismatische Persönlichkeiten ist schwer. Zumindest die „Wahlalternative für Deutschland“, aus der die neue Partei hervorgehen soll, zählt viele Volkswirte und IT-ler zu ihren Unterstützern, beides Berufsgruppen, die eher für introvertiertes statt extrovertiertes Auftreten bekannt sind. Haben Sie schon eine Idee, wer Zugpferd der neuen Partei wird?


Lucke: Wir sind eine Graswurzelbewegung. Wir sind ja gerade die Opposition gegen den verkrusteten Politikbetrieb. Wir sind normale Bürger, die ihr Geld mit redlicher Arbeit verdienen. Da wäre es inkonsequent, wenn wir in die erste Reihe irgendwelche Showgrößen stellten.

 

PAZ: Im Internet wird gemunkelt, die „Alternative für Deutschland“ könnte nur ein Trojaner sein, der vor allem die FDP Stimmen kosten wird und die Stimmen unzufriedener Wähler auffangen soll. Was entgegnen Sie auf dieses Gerücht?


Lucke: Ich verstehe nicht, was hier mit Trojaner gemeint sein soll. Natürlich wollen wir die Unzufriedenen gewinnen. Aber wenn die FDP Stimmen verliert, sind doch nicht wir schuld, sondern die FDP. Die hat doch nichts von dem gehalten, was sie versprochen hat. Wo ist denn die Steuervereinfachung geblieben? Wo die Gesundheitsprämie? Was hat es mit Ordnungspolitik zu tun, wenn dreistellige Milliardenbeträge über den ESM in südeuropäische Länder fließen, die keine privaten Kredite mehr kriegen? 
Übrigens gilt dasselbe für CDU und SPD. Beide Parteien haben den Maastricht-Vertrag gebrochen. Sie haben sich nicht geschämt, das dem Wähler gegebene Wort zu brechen. 
So etwas muss doch Konsequenzen für diese Parteien haben. Man muss den Wählern doch geradezu jetzt eine Gelegenheit geben, sich von den wortbrüchigen Parteien abzuwenden, sonst ist Demokratie als Volksherrschaft gar nicht möglich.

www.preussische-allgemeine.de

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die KO-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die [ ... ]

Deutschland hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft sein letztes Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao [ ... ]

Familienministerin Karin Prien (CDU) plant offenbar eine Verschärfung der Bedingungen für den Bezug von Elterngeld. Künftig sollen Paare die volle Bezugsdauer von 14 Monaten nur noch dann [ ... ]

Angesichts der Hitzewelle verlangt der Deutsche Tierschutzbund einen befristeten Stopp von Tiertransporten. "Wir appellieren an die Bundesregierung und die Bundesländer sowie an die Veterinärämter, [ ... ]

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) rechnet trotz der anhaltenden Hitzewelle nicht mit größeren Schäden auf deutschen Autobahnen.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hitzeschäden [ ... ]

Die SPD dringt wegen der aktuellen Hitzewelle auf bessere Schutzmaßnahmen für die Bürger in Deutschland.

Fraktionsvize Esra Limbacher sagte der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe), die Koalition [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.