Die Analysten der großen Bankhäuser taxieren die Gold-Prognosen nach unten. Jetzt vorhersagt auch die Deutsche Bank: Gold bei 1050$ / Unze. Zuvor hatten auch andere Analysten ihre Daumen für Gold gesenkt. Auch Warren Buffett hält nichts von Gold.
Nach Ansicht der Analysten der Deutschen Bank müsste die Feinunze Gold wohl bis auf 1050 Dollar fallen, um wieder die historischen Relationen zu anderen Rohstoffen wie Öl und Kupfer zu erreichen und schlussfolgert: "Nach unserer Auffassung ist es keine zuverlässige Quelle von Gewinnen mehr wie in den vergangenen zwölf Jahren".
Zuvor hatte schon ABN Amro die Gold-Kurse nach unten taxiert, weil sich die Euro-Krise angeblich in Luft auflöst und es mit der Wirtschaft weiter bergauf geht. Kursziel: 1000 Dollar und bei Silber 20$ / Unze. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihren negativen Ausblick dagegen etwas abgemildert und erwarten einen Preisrückgang auf 1.390 US-Dollar auf Sicht von zwölf Monaten. Die Mehrheit der von Bloomberg befragten Analysten geht davon aus, dass die zwölfjährige Gewinnstrecke des Goldes zu Ende ist. Die Mehrheit der von Bloomberg befragten Analysten geht davon aus, dass der zwölfjährige Aufwärtstrend beim Goldes zu Ende ist.
Auch Warren Buffett hält nichts von Gold. Der Milliardär und Großinvestor sagte am Wochenende, er werde selbst nach dem Kursrutsch nicht in Gold investieren und würde es nicht einmal kaufen, wenn es auf 800 US-Dollar je Feinunze fiele.
Zentralbanken setzten unterdessen auf eine weitere Aufstockung ihrer Goldreserven, die mittlerweile auf einem Acht-Jahreshoch liegen. Im vergangenen Jahr haben dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die Notenbanken 534,6 Tonnen Gold gekauft und damit so viel wie seit 1964 nicht mehr. In diesem Jahr sollen die Zukäufe Jason Toussaint, Director of investments beim IWF, zufolge sogar noch darüber liegen.



