Bouffier verschärft Auseinandersetzung mit Alternative für Deutschland. "Ein Zurück zur D-Mark würde zu einem ökonomischen Schiffbruch führen.“ CDU-Vize nimmt Kritiker in den Ländern teilweise in Schutz.
Eine Partei, die nur Unbehagen verbreite und keine konstruktiven Vorschläge mache, habe keine politische Zukunft, betonte der hessische Ministerpräsident. „Jede Stimme für die AfD ist eine verschenkte Stimme.“
Zuvor war ein Protestpapier der CDU-Landtagsfraktionschefs Christean Wagner (Hessen), Mike Mohring (Thüringen) und Steffen Flath (Sachsen) im CDU-Bundesvorstand auf Missbilligung gestoßen. Die Kritiker hatten eine offensivere Auseinandersetzung mit der AfD gefordert. Bouffier nahm sie teilweise in Schutz. „Ich akzeptiere ausdrücklich, dass sich jemand Gedanken macht, wie die CDU am meisten Stimmen bekommen kann“, sagte er. Allerdings halte er wenig von Memoranden. „Wir sollten die AfD nicht interessant machen, indem wir sie zum Hauptgegner aufblasen.“



