Hat die Commerzbank das Tal der Tränen durchschritten? Einige Marktbeobachter meinen, dass es von hier aus nur bergauf gehen kann. These: Die Euro-Verlierer sind die Gewinner von Morgen.
Kann sich die Commerzbank aus dem Tal der Tränen wieder empor arbeiten? Nachdem der Kurs ein Rekordtief erreichte, scheint sich die Situation etwas zu entspannen. Auch die Rating-Agenturen geben der Bank wieder bessere Noten. Reicht dies aus für eine nachhaltige Kurserholung?
Dies ist davon abhängig, ob sich die Eurokrise weiter entspannt. Denn die Commerzbank ist ein Euro-Krisen-Barometer. Doch wenn man das schwächste Glied in der Kette - Griechenland betrachtet, könnte auch die Commerzbank bald wieder Oberwasser bekommen. Das Finanzinstitut ist bekanntlich via Eurohypo vollgesaugt mit mit PIGS-Krediten. Doch ausgerechnet Griechenlandbonds haben sich von den Tiefstständen über 300% erholt. Auch bei den anderen PIGS-Bonds ist derzeit Erholung in Sicht. Wie lange - das steht freilich auf einem anderen Blatt. Derzeit spielt der Markt jedenfalls die Euro-Loser und es könnte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Commerzbank als Nachzügler entdeckt wird.
Andererseits ist Deutschlands zweitgrößte Bank jedoch auch anfällig für jeden neuen Euro-Schock. Und der scheint programmiert - auch wenn es derzeit ruhig ist.
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