Bei einer Anhörung vor dem US-Senat werfen Politiker Apple vor, mithilfe dubioser ausländischer Firmen aktive Steuerhinterziehung oder zumindest Steuervermeidung begangen zu haben - in Höhe von 44 Milliarden Dollar.
Apple geht es in den USA an den Kragen wegen angeblicher Steuerhinterziehung. Ein Report des US-Senats kommt zu dem Schluss, dass Apple bisher 44 Milliarden Dollar Steuern "vermieden" hat. Die US-Experten kommen zu dem Schluss, dass Apple eigentlich nirgendwo auf der Welt ordentliche Steuern entrichtet hat, dank eines undurchsichtigen Firmengeflechts und zahllosen Offshore-Firmen.
Mithilfe zahlloser Unterfirmen in aller Welt sei es dem Unternehmen gelungen, nirgendwo richtig Steuern zu zahlen. Welche Konsequenzen die Anhörung vor dem US-Senat für Apple hat, war zunächst unklar. Fakt ist jedoch: Das kann teuer werden.
Washington Post: "Apple went to Ireland, and it found a pot of gold. Or more precisely, it managed to bring in $30 billion in overseas profits over a four-year period without paying a dime of corporate income tax to the Irish, American or any other national government"
Die Steuerhatz auf Apple könnte auch auf den Aktienkurs Auswirkungen haben. Wenn die Steuerbehörden in den USA das Unternehmen tatsächlich auf Steuerhinterziehung belangen, dann könnte es teuer werden für Apple. Nachzahlungen in mindestens zweistelliger Millardenhöhe wären eine typisch amerikanische Sanktion. Möglich wäre aber auch, dass der US-Fiskus die gesamten bisher eingesammelten Gewinne der Firma konfisziert.
Letzte News zu: Apple



