Chinas neuer Ministerpräsident bekennt sich zum Euro. Ein stabiler Euro sei nicht nur gut für Europa. "Sondern das ist auch eine gute Sache für Chinas eigene Entwicklung. Das kommt der ganzen Welt zugute"
Chinas neuer Ministerpräsident Li Keqiang hat die weitere Unterstützung seines Landes für die europäische Integration und einen starken Euro unterstrichen. "Wir stehen zusammen, wenn Europa zusammensteht und der Euro stark bleibt", sagte Li bei seinem Antrittsbesuch am Sonntagabend nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Ein stabiler Euro sei nicht nur gut für Europa. "Sondern das ist auch eine gute Sache für Chinas eigene Entwicklung. Das kommt der ganzen Welt zugute", betonte Li, der am Montag weitere Gespräche in Berlin führen wird.
Merkel betonte ebenfalls, dass China den Euro immer als wichtige Währung akzeptiert habe. Das Land hält einen erheblichen Anteil seiner Devisenreserven in der europäischen Gemeinschaftswährung und hat sich stets für mehrere Leitwährungen neben dem Dollar ausgesprochen.



