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Katastrophen-Hausse

Sind wir mitten in der Katastrophen-Hausse? Oder auf Englisch: Crack-up-Boom. Dieser Crack-up-Boom ist dabei leider kein Hirngespenst irgendwelcher abgehalfterten Crash-Propheten.

 


Von Carsten Englert


Im vergangenen Jahr und in den Jahren zuvor war die Stunde der Untergangspropheten. Das Währungssystem bricht zusammen. Das Wirtschaftssystem bricht zusammen. Diese Untergangspropheten haben auch Gerüchte in Umlauf gebracht, dass sogar schon die Banker sich verstärkt Ackerland kaufen, um sich im Fall der Fälle selbst versorgen zu können. Nichts davon ist gekommen. Zumindest noch nicht. Einige der Propheten haben aber auch vorhergesagt, dass es vor dem finalen Zusammenbruch noch zu einer Hausse kommen wird. Der sogenannten Katastrophen-Hausse. Oder auf Englisch: Crack-up-Boom. Dieser Crack-up-Boom ist dabei leider kein Hirngespenst irgendwelcher abgehalfterten Crash-Propheten. Leider nicht. Vielmehr beruht die Definition der Katastrophen-Hausse auf einem der anerkanntesten Wirtschaftswissenschaftler der jüngeren Vergangenheit: Ludwig von Mises. Anerkannter österreichischer Wirtschaftswissenschaftler, der 1973 verstorben ist. Es galt als wichtigster Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie. Daher verwundert es auch nicht, dass sich mittlerweile auch angesehene Wirtschaftszeitungen fragen, ob wir mitten in diesem Katastrophen-Szenario stecken.

Doch handelt es sich derzeit tatsächlich um einen Crack-up-Boom nach der Definition von Mises? Und was würde das für den weiteren Verlauf bedeuten? Um diese Fragen zu beantworten, klären wir erst mal auf, was genau Ludwig von Mises damit meinte. Laut Mises ist eine Katastrophen-Hausse ein Boom am Aktienmarkt, der sich nur noch aus Angst vor Wertverlust speist, obwohl die Aussichten der Unternehmen eher mau sind. Diesen Punkt erfüllen wir. Die Börsenentwicklung gallopiert der Entwicklung der Realwirtschaft schon eine Weile voraus. Laut Mises ist eine der Ursachen der Katastrophen-Hausse auch, dass die Zinsen niedriger als die Inflationsraten sind und die institutionellen Anleger daher lieber ihre Anleihenbestände verkaufen und in Aktien umschichten. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die Katastrophenhausse nach Mises würde allerdings erst am Anfang stehen. Diese bringen dann in der Theorie dann doch meistens Vervielfachungen der Indizes mit sich. Das erschreckende an diesem Szenario: Nach der Theorie des Österreichers leitet der Crack-up-Boom das Ende eines Papiergeldsystems ein und endet mit einer Währungsreform durch den bankrotten Staat. Das alles klingt bedrohlich und leider hat das Szenario aber auch einen hohen Wiedererkennungswert im Jetzt. Aber ich will Sie nicht verschreckt ins Wochenende lassen. Denn es gibt auch einen kleinen, aber wahrscheinlich sehr entscheidenden Makel im aktuellen Szenario, der sich nicht mit der Theorie deckt: Im theoretischen Modell kaufen die Leute in Panik Aktien weil sie aufgrund von Inflation Wertverlust fürchten. Im späteren Verlauf der Katastrophen-Hausse wird diese auch klar von einer galoppierenden Inflation begleitet. Und genau hier ist der Unterschied: Von Inflation ist nun wirklich rein gar nichts zu spüren. Im Gegenteil: Seit Monaten sinken die Preissteigerungsdaten relativ deutlich. In der Eurozone beispielswiese sind die Inflationsraten kaum halb so hoch wie der eigentliche Zielkorridor der EZB. Wenn, dann droht derzeit trotz aller Gelddruckerei und Nullzinsen eher eine Deflation als eine Inflation. Das liegt natürlich auch in erster Linie an den auf breiter Front gesunkenen Rohstoffpreisen. Apropos Rohstoffe: Einen weiteren kleinen Hoffnungsschimmer, dass wir nicht kurz vor dem Finale stehen – nicht im Fußball! – liefert der Goldpreis: Normalerweise findet in der finalen Phase eines Papiergeldsystems auch eine Massenflucht in Gold statt. Doch der Goldpreis crashte sogar zuletzt.

Im Moment kann man also relativ beruhigt sein. Das Ende steht noch nicht unmittelbar bevor. Das kann sich aber ändern, sobald er Wind an der Preisfront wechselt. Kommen die ersten Anzeichen von Inflationsdruck, dürften Sorgen angebracht sein, sofern die Notenbanken dann nicht heftig gegensteuern. Dann wir des Zeit über Strategien nachzudenken, am Ende der Katastrophen-Hausse nicht ohne Vermögen dazustehen

 

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