Bundeswehr verheimlicht Beinahe-Crash mit Airbus. die Drohne. Ein Passagierflugzeug der afghanischen Fluggesellschaft Ariana, das sich im Landeanflug befand, wurde nur um wenige Meter verfehlt.
Im August 2004 hat eine Drohne der Bundeswehr vom Typ "Luna" um ein Haar eine Katastrophe mit vielen Todesopfern verursacht. Nach Informationen des SPIEGEL hat die Drohne ein Passagierflugzeug der afghanischen Fluggesellschaft Ariana, das sich im Landeanflug befand, nur um wenige Meter verfehlt.
Videoaufnahmen der Drohnen-Kamera und den Unfalluntersuchungsbericht hat die Bundeswehr nach SPIEGEL-Informationen als geheim klassifiziert. Die rund 40 Kilo schwere Drohne rauschte direkt unterhalb der linken Tragfläche am Triebwerk der Maschine vorbei, die mit rund hundert Menschen besetzt war. Die Drohne geriet dann in die Wirbelschleppe des Airbus A300 und stürzte über der afghanischen Hauptstadt Kabul ab. Der Zwischenfall dient in Kreisen der Bundeswehr als Argument dafür, dass auch größere Drohnen – etwa vom Typ "Euro Hawk" – mit einem Anti-Kollisions-System ausgestattet werden sollten.



