In der Syrien-Krise formieren sich die Gegner: Russland und China gegen USA und den Westen. Italien schickt Kriegsschiffe.
Aus Angst, die Weltwirtschaft könne Schaden nehmen, lehnte China noch einmal ein US-Eingreifen in Syrien ab. Das Wirtschaftswachstum sei ohnehin schon schwach. Die Verunsicherung von Anlegern durch einen Militärschlag könnte zu weiterem Schaden führen. Ein Strafaktion hätte "definitiv negative Auswirkungen" und könnte zum Beispiel einen Anstieg der Ölpreise auslösen, sagte der Sprecher der chinesischen Delegation.
Derweil hat Italien zwei Kriegsschiffe vor die libanesische Küste geschickt, um im Falle eines Militärschlags gegen Syrien die italienischen Unifil-Blauhelme im Libanon verteidigen zu können. Der Zerstörer "Andrea Doria" und die Fregatte "Maestrale" seien auf dem Weg in die Region, berichteten italienische Medien am Donnerstag.



