Commerzbank will mehr als 5.000 Stellen streichen. Für die Kosten des Stellenabbaus hat die Bank bereits im ersten Quartal dieses Jahres Rückstellungen in Höhe von knapp 500 Millionen Euro gebildet.
Den Durchbruch brachte eine einwöchige Klausurtagung vergangene Woche in Bonn. „Die Verhandlungen waren erfolgreich“, war in der Bank zu hören. Über das Ergebnis wird der Gesamtbetriebsrat an diesem Dienstag und Mittwoch beraten. „Geplant ist, dass dann am Mittwoch darüber abgestimmt wird“, hieß es. Ein endgültiger Beschluss steht damit zwar noch aus, er gilt aber als sehr wahrscheinlich.
Der Abbau von Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Baustein, mit dem die Bank bis 2016 wieder nachhaltig profitabel werden will. Neben hohen Investitionen gehört zur Strategie auch, die Kostenbasis des Instituts stabil zu halten. Dazu will die Bank Personal abbauen. Seit Februar hatte das Management des Instituts deshalb mit den Betriebsräten um die Details des Stellenabbaus gerungen
Für die Kosten des Stellenabbaus hat die Bank bereits im ersten Quartal dieses Jahres Rückstellungen in Höhe von knapp 500 Millionen Euro gebildet.



