Urlaub auf dem Drahtesel – aber bitte bequem. Dem Deutschen liebstes Fortbewegungsmittel ist direkt nach dem Auto das Rad.
Hierzulande tritt man in der Freizeit und auf alltäglichen Wegen besonders gerne in die Pedale – vor allem seit dies noch bequemer geworden ist. E-Bikes machen es möglich, dass sich die Gemeinde der Radfahrer nicht mehr länger auf die sportliche Fraktion der Bevölkerung beschränkt, sondern auch ältere, gesundheitlich eingeschränkte oder weniger fitte Menschen sich nun mit Freuden einen Drahtesel halten. Der kleine aber feine Unterschied zum herkömmlichen Rad befindet sich in Form eines Elektromotors meist gut versteckt am Rahmen des E-Bikes. Dieser brummt dem Rad zwar einige zusätzliche Kilos auf, macht dies aber durch die Tretunterstützung locker wieder wett. Wer also nicht vorhat, seinem Rad außerhalb des ihm angestammten Territoriums zu weiterer Mobilität zu verhelfen, den sollte das zusätzliche Gewicht relativ wenig belasten. Auf der Straße sind E-Bike und Pedelec eine echte Erleichterung mit der sich auch längere Strecken problemlos bewältigen lassen. Warum also im Urlaub nicht einmal dem PKW eine ebensolche gönnen und mit dem Rad in die Ferne schweifen?
Positive Energiebilanz auf ganzer Strecke
"Die Maus die fuhr nach Dänemark, denn Radeln macht die Wadeln stark (…)". Schon der deutsche Illustrator und Kinderbuchautor Janosch (Horst Eckert, Die Maus hat rote Strümpfe an, 1978) wusste, dass das Radeln nicht nur der Gesundheit zuträglich ist, sondern durchaus auch längere Strecken mit dem Rad bewältigt werden können. Die schmerzenden Wadeln, die Janosch’s Maus schließlich an den Badesee führten („(…) und tun der Maus die Beine weh, dann fährt sie an den Badesee"), gehören allerdings heute – je nach E-Bike und Strecke – der Vergangenheit an. Wer sich für ein E-Bike entscheidet, kann lange Strecken äußerst bequem und vor allem schnell zurücklegen. Für die bis zu einer Geschwindigkeit von 45 Km/h schnellen Bikes benötigt der Fahrer allerdings einen Mofa Führerschein – im Gegenzug ist eine recht geringe Beintätigkeit ausreichend. Beim Pedelec, das landläufig fälschlicherweise ebenfalls als E-Bike bezeichnet wird, wirkt der Elektromotor nur unterstützend. Hier darf noch fleißig mitgestrampelt werden.
Beide Bikes eigenen sich bestens um auch längere Touren zu bewältigen. Die robusten Räder können problemlos mit der für den Radurlaub nötigen Ausrüstung bepackt werden, der Elektromotor sorgt für eine positive Energiebilanz: Der Fahrer kommt nicht ganz um sein sportliches Vergnügen, kann aber wenn nötig Unterstützung beim Motor anfordern und der globale Energiehaushalt dürfte sich über den stehengelassenen PKW ebenso freuen.
Für welches Bike man sich letztlich entscheidet, hängt von der individuellen Charakteristika des Fahrers und des geplanten Haupteinsatzgebietes ab. Wer mit dem Gedanken spielt, diesen Sommer den Urlaub auf dem Rücken des Drahtesels zu genießen, sich aber ob der geplanten Strecke seiner Kräfte nicht ganz sicher ist, der findet einen guten Begleiter in Form des E-Bikes oder Pedelecs in großer Auswahl auf bruegelmann.de.



