Der Gold und Silber zeigen sich im Vorfeld der morgigen Anhörung des Fed-Vorsitzenden Bernanke vor dem US-Repräsentantenhaus weitgehend unverändert bei rund 1.285 USD je Feinunze.
von Commerzbank Commodity Research
Der Goldpreis zeigt sich im Vorfeld der morgigen Anhörung des Fed-Vorsitzenden Bernanke vor dem US-Repräsentantenhaus weitgehend unverändert bei rund 1.285 USD je Feinunze. Silber wird marginal schwächer bei knapp 20 USD je Feinunze gehandelt. Platin und Palladium geben heute Morgen einen Teil ihrer gestrigen Gewinne wieder ab.
Daten des Verbands der europäischen Automobilproduzenten (ACEA) zufolge zeigte sich der Automarkt in Europa auch im Juni sehr schwach. Die Autoneuzulassungen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% auf 1,18 Mio. Einheiten zurück. Dies war der niedrigste Juni-Wert seit dem Jahr 1996. Vier der fünf größten Automärkte in Europa verzeichneten dabei Rückgänge. Im ersten Halbjahr fielen die Autoneuzulassungen gegenüber Vorjahr um 6,7% auf 6,90 Mio. Einheiten.
Dagegen legten die Autoabsätze in China im vergangenen Monat weiter zu. Im Reich der Mitte wurden gemäß Daten des chinesischen Verbands der Automobilhersteller mit 1,40 Mio. Einheiten 9,3% mehr als im Vorjahr verkauft. Im ersten Halbjahr summierten sich die Autoverkäufe auf 8,66 Mio. Einheiten, 13,8% mehr als im Vorjahr. Einhergehend mit dem starken Fahrzeugmarkt in den USA sollte dadurch vor allem die Nachfrage nach Palladium robust bleiben. Stetige Zuflüsse in die ETFs deuten aber auch bei Platin auf einen angespannten Markt hin. Sowohl der Platin- als auch der Palladiumpreis sollten unsers Erachtens gut unterstützt sein.



