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Ist Geld bei einer Bank noch sicher?

2,9 Billionen Euro sind derzeit bei Banken gebunkert – das Volumen der Einlagensicherungssysteme beträgt jedoch nur 4,6 Milliarden. Im Zweifelsfall ist das Geld weg. Noch ein Grund mehr, sein Geld mit Gold zu versichern - auch wenn die Turbulenzen bei den Edelmetallen in letzter Zeit stark sind.


Als „monetäre“ Versicherung dient Gold vor allem immer dann, wenn das Vertrauen in die Papierwährung schwindet. In der makroökonomischen Betrachtung verhalten sich Edelmetalle innerhalb einer langfristigen Zyklik konträr zu Papierwährungen und eignen sich damit als „Versicherung“ aufs Geld.

Aktuell erleben wir die größte Schuldenkrise der Weltgeschichte. Wer in diesem Umfeld allein auf Tages- oder Festgeld vertraut, sollte sich bewusst machen, dass die klassischen Sicherungsmethoden beim näheren Hinsehen nicht tragfähig sind.

So ist beispielsweise die deutsche Einlagensicherung ein zweifelhaftes Unterfangen: Die gesetzliche Sicherung umfasst einen Betrag von 100.000 Euro je Kunde. Kreditinstitute in Deutschland sind verpflichtet, sich gegenseitig im Fall einer oder mehrerer Bankpleiten zu helfen und den Zahlungsausfall der Kunden auszugleichen. Bei einem Kundenstamm von über zehn Millionen Privatkunden, wie ihn beispielsweise die Deutsche Bank oder die Commerzbank haben, müsste die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken also im schlimmsten Fall mit mindestens einer Billion Euro aufkommen – pro Bank.

Und damit nicht genug: Jenseits der Summe von 100.000 Euro pro Kunde haben mehr als 170 Geschäftsbanken zusätzliche Einlagensicherungsmaßnahmen beschlossen: Bei der Commerzbank sind die Einlagen eines jeden Kunden bis zu der unvorstellbaren Höhe von 8,6 Milliarden Euro abgesichert. Wo dieses Geld im schlimmsten Fall herkommen soll – unklar.

Branchenschätzungen zufolge haben Privatpersonen und Unternehmen insgesamt 2,9 Billionen Euro bei Banken gebunkert – 2008 wurde bekannt, dass das Volumen der Einlagensicherungssysteme bei lediglich 4,6 Milliarden Euro lag und eigentlich über 500-mal höher sein müsste, um das Versprechen der Guthabensicherheit halten zu können.

Wer in Gold investiert, will sein Vermögen gegen Inflation und Realzinsfalle „versichern“. Er interpretiert die finanzwirtschaftlichen Wechselwirkungen aus der makroökonomischen Analyse heraus und vertraut auf den inneren Wert, der dem Rohstoff Edelmetall zu eigen ist, weil er im Gegensatz zu Papiergeld selten, nicht beliebig vermehrbar, industriell wertvoll und überall auf der Welt als Zahlungsmittel akzeptiert ist.

Münzen oder handliche Barren garantieren zudem Mobilität und Liquidität. Das macht Edelmetalle einzigartig und begründet die Jahrtausende alte Tradition von Gold und Co. als anerkanntes Wertmittel quer durch alle Kulturen dieser Welt. Nicht die schnelle Rendite steht für Goldbesitzer im Vordergrund, sondern die langfristige Stabilisierung seines Vermögens.

www.proaurum.de

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