Aktionärsschützer fordern Rücktritt von Siemens- Chefaufseher Cromme.
Bauer verglich die Vorgänge bei Siemens mit dem Fußballgeschäft. Der Trainer werde gefeuert, wenn die Mannschaft nicht gewinnt. Es bleibe aber "klar festzuhalten, dass Herr Löscher als damals Außenstehender gute Arbeit in Bezug auf die Aufarbeitung der Korruptionsaffäre gemacht hat", betonte der Aktionärsschützer. Dass er nun aufgrund mangelnder geschäftlicher Erfolge gehen muss, komme nicht überraschend. "Dabei macht uns weniger die Korrektur einer reinen Finanzprognose Sorgen, sondern vielmehr der Umstand, dass Siemens in mehreren Berichen Probleme zu haben scheint", sagte Bauer. Dafür sei aber sicherlich nicht alleine Löscher zuständig. "Dies trifft den gesamten Vorstand inklusive aller Segment-CEOs", so Bauer.



