K+S Crash: Das Unternehmen hält die Erwartungen eines massiven Preisverfalls bei Kali nach dem Austritt des Rivalen Uralkali aus einem wichtigen Handelskonsortium für übertrieben. - Hedgefonds short.
Pressemitteilung von K+S:
Ein Wettbewerber unseres Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte – die russische Uralkali - hat heute den Austritt aus einer mit der weißrussischen Belaruskali gemeinsam betriebenen Vertriebsorganisation BPC bekanntgegeben. Das Unternehmen will zukünftig seine Produkte über eine eigene Organisation vermarkten.
Diese Ankündigung und weitere durch uns nicht verifizierbare Aussagen seitens Uralkali führen derzeit zu erheblichen Irritationen. Die in der Presse kolportierten Preise für Kalidüngemittel sind für uns nicht nachvollziehbar und entsprechen aus unserer Sicht in keiner Weise der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation.
Die positiven mittel- und langfristigen Trends im Kalidüngemittelgeschäft haben nach wie vor Bestand.
Eine umfassende Bewertung der aktuellen Situation ist uns derzeit nicht möglich. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr genau.
Hedgefonds wetteten auf Crash
Der Kursabsturz bei K+S begann offenbar durch gezielte Wetten von Hedgefonds und anderen spekulativen Investoren. Große US-Investoren stünden massiv auf der Verkäuferseite, heißt es im Handel. Laut offiziellen Statistiken ist der Anteil der K+S-Aktien, die derzeit verliehen sind, in den vergangenen Wochen kräftig gestiegen. Das ist ein klares Indiz dafür, dass die Spekulanten mit hohen Mitteln auf weiter fallende Kurse bei K+S setzen. Nach der heutigen Warnung von Uralkali dürften bei ihnen die Sektkorken knallen.



