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Geldvermögen im eigenen Haushalt

In Zeiten der vielen wirtschaftlichen Krisen in Europa haben sich die Gewohnheiten der Deutschen, was Geld sparen oder anlegen angeht, maßgeblich verändert.

 

Die wohl meist verbreitete Methode ist das sogenannte "Bargeld bunkern"; hierbei sind den Ideen für die Aufbewahrung keinerlei Grenzen gesetzt. An allen möglichen Stellen im Haus werden dabei Orte ausgewählt, die sich dafür eignen, wenig bis viel Geld aufzubewahren. Egal ob in den Leisten eines großen Schrankes, versteckt in Wänden, in einem Safe, doppelten Schubladenböden, in kleinen Nischen, in dunklen Ecken oder schlichtweg symbolisch unter dem Kopfkissen: Nicht nur das Gefühl des "Hortens" muss gegeben sein, auch die Sicherheit, dass bei einem Einbruch nichts gefunden werden kann, ist Grund für die Ansammlung von Bargeld in den eigenen vier Wänden. Ein weiterer Aspekt ist sicherlich die Tatsache, dass sich das Geld, wenn man es einfach selbst sieht, viel mehr als "wahrhaftes Eigentum" anfühlt. Viel eher jedenfalls, als wenn man es bloß wöchentlich oder monatlich auf dem Kontoauszug sieht. Selbst bei sich verbessernder wirtschaftlicher Lage scheuen sich viel Deutsche noch davor, ihr Geld anzulegen und zu investieren. Mit dieser Einstellung ist jedoch auch ein gewisses Risiko verbunden: Die meisten Versicherungen erstatten Bargeld, das sich im Falle eines Brandes oder eines Diebstahls im Haus befand, meist nur bis zu einer Summe von 1.000-2.000€. Dementsprechend ist alles, was über diese Summe hinausgeht, im Falle eines Falles verloren.


Die Alternative zum Bargeld Zuhause

Neben des Risikos, das man beim eigenen "Horten" des Bargelds eingeht, entgehen einem auch die Boni einer richtigen Finanz-Anlage. Eine von vielen sinnvollen Alternativen zum Kopfkissen ist das Anlegen bei einer Bank. Während man früher einfach nur in die Filiale lief, das Geld dort ließ und eventuell von einem geringen bis gar unbemerkbaren Zins profitierte, kann man heute bereits zwischen einer großen Anzahl an Anlagemöglichkeiten wählen. Neben den einfachen Tagesgeldkontos, die sich vor allem durch einen stabilen Zinssatz und allzeitige Verfügbarkeit auszeichnen, gibt es auch noch die verpflichtenden Sparverträge, die sich vor allem für die Menschen eignen, die Erspartes schnell wieder ausgeben. Hierbei zahlt man für mehrere Jahre ein, bekommt einen besonders guten Zinssatz und kann die am Ende ersparte Summe nochmals anlegen (auch hier gibt es meist Boni) oder investieren. Auch wenn man an die Altersvorsorge denkt, eignen sich vielerlei Sparprodukte für das Beiseitelegen von Einkomme. Erst recht, wenn dies unter einem recht starken Zins geschieht, was vor allem bei verschiedenen Pflegeversicherungen der Fall ist. Bereits in jungem Alter oder bei ledigem Familienstand ist dies besonders lukrativ, denn die Finanzpolitik ist noch nicht von Kindern oder Bauplänen geprägt. So entsteht ein individuelles Angebot, genau zugeschnitten auf das Profil des Investierenden.

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