AfD-Politikerin legt sich mit Springer an. Hintergrund ist ein Bericht der Welt am Sonntag, in dem von Storch vorgeworfen wird, Spenden für private Zwecke benutzt zu haben. Dies geht aus internen Unterlagen hervor.
Beatrix von Storch, eine der führenden Köpfe der euro-skeptischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), wirft dem Springer-Verlag vor, der Partei im Wahlkampf einen Skandal anhängen zu wollen. Hintergrund ist ein Bericht der Welt am Sonntag, in dem von Storch vorgeworfen wird, Spenden für private Zwecke benutzt zu haben. Dies geht aus internen Unterlagen hervor.
In einer Email an ein Mitglied des Freundeskreises der AfD – einen gewissen Dr. F. E. – vom vergangenen Sonntag weist von Storch diese Vorwürfe zurück. Sie wirft der Zeitung vor, eine inzwischen gekündigte Büromitarbeiterin bezahlt zu haben, um an Informationen zu kommen („Ich nehme an, dass es für das Springer-Haus nicht zu teuer war, sie anzustiften, sich unsere Unterlagen mit illegalen Methoden anzueignen“). Diese Mitarbeiterin sei im Wahlkampf für die FDP aktiv. Es laufe im Moment sehr gut für die AfD, worüber sich eben nicht alle freuten. Die Mail liegt der ZEIT als Abschrift vor.
Dr. E. – dessen vollständigen Namen die AfD nicht nennen will – gilt als eine der zentralen Figuren im Freundeskreis der Partei, der im Wahlkampf unter anderem Zeitungsanzeigen schaltet.



