Ökonomen begrüßen Scheitern der AfD: „Die Katastrophenprediger der AfD haben verloren,“ schreibt der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding.
Führende Ökonomen begrüßen das Scheitern der eurokritischen „Alternative für Deutschland“ (AfD) an der Fünf-Prozent-Hürde für den Bundestag. „Die Katastrophenprediger der AfD haben verloren,“ schreibt der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, in einem Gastbeitrag für Handelsblatt Online. Stattdessen spreche alles dafür, dass Berlin im Konsens von CDU/CSU, SPD und Grünen weiterhin die Reformstaaten am Rande Europas stützen werde. „Damit kann die langsame Rückkehr des Vertrauens in Europa, die auch den deutschen Konjunkturaufschwung treibt, sich weiter fortsetzen.“
Der Chef des Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, wertet das Wahlergebnis als Bestätigung für den europapolitischen Kurs der Bundesregierung. „Der Kurs der Bundesregierung für eine konstruktive Strategie in Europa zur Bewältigung der Staatssch! uldenkrise ist bestätigt worden“, so Hüther. „Trotz der Aufmerksamkeit für die Anti-Europa-Partei und ihr Ergebnis gilt doch ganz eindeutig: Die überwältigende Mehrheit der Deutschen trägt die Europapolitik.“
Auch der Chef des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, begrüßt das Scheitern der AfD an der Fünf-Prozent-Hürde. Ein Einziehen der Partei in den Bundestag hätte laut Horn „wahrscheinlich schwerwiegende Folgen für die weitere Politik gegenüber dem Euro-Raum gehabt“.
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