Nie zuvor gab es so viele Unregelmäßigkeiten bei einer Wahl als 2013. Von plumper Ergebnisfälschung bis vergessene Briefwähler ist alles vertreten. Zufall oder Fall von Wahlbetrug?
Krasser als in einem Wahlbezirk in Detmold ist es eigentlich kaum vorstellbar: Dort wurde eine Auszählungszettel plump gefälscht - zum Vorteil der SPD. Auf einem Kontrollformular sind alle gezählten Stimmen der einzelnen Parteien für den Wahlbezirk Detmold (Pivitsheide) zu sehen.
Für die SPD wurden zum Beispiel 92 erhaltene Stimmen vermerkt. Amtlich veröffentlicht wurden kurze Zeit später allerdings 241 Stimmen für die SPD. Also 149 Stimmen mehr. Der Anteil der AfD fiel in diesem Wahlbezirk folglich von 6,5% auf 5,25%.
Ensprechend merkwürdig auch das Verhältnis von Wahlberechtigten zu gemeldeten Wahlberechtigen in diesem Stimmbezirk: Dass aus 568 ausgezählten Wahlberechtigten plötzlich 722 veröffentlichte "Wahlberechtigte" wurden, scheint offenbar niemanden zu stören.
Anderer Fall: In Hamburg werden 100.000 Stimmen von Briefwählern vermisst. Wo sie geblieben sind, weiß im Moment niemand.
Ebenfalls eklatant: Ein Facebook-User veröffentlichte auf der offiziellen Facebook Seite von der AfD ein Foto eines Stimmenauszählungsprotokolls, worauf zu erkennen, dass mehr Wähler ihre Stimmen abgegeben haben, als es Wahlberechtigte gibt.
Und schließlich: In einem Stimmbezirk in Bochum wurden mit 491 von 689 Stimmabgaben kurzerhand 71,26 Prozent aller gültigen Zweitstimmen für ungültig erklärt. Daraufhin wurden die Grünen mit 23,74% zum Wahlsieger des gesamten Stimmbezirks ernannt. Zu den genauen Gründen, die zur Stimmanulierung geführt haben, wollten Verantwortliche der Stadt keine Angaben machen. Man versprach aber, ein korrektes Wahlergebnis bis kommenden Freitag nachzumelden.
Es gibt darüber hinaus noch viel mehr Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten. Viele davon werden wahrscheinlich nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken.



