Bargeld kostet jeden Deutschen 200 Euro im Jahr - zu diesem Ergebnis kommt ein Report des Beratungsunternehmens McKinsey. Überhaupt sei Bargeld sehr umständlich: Kommt es deshalb zum Bargeld-Verbot?
Neuer Propaganda-Feldzug gegen Bargeld, dieses Mal von Mc Kinsey:
Bargeld kommt die Deutschen teuer: Jeder zahlt statistisch gesehen pro Jahr etwa 200 Euro dafür, um mit Münzen und Scheinen zu bezahlen. Dies ergab eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey - berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Vor allem der Geldkreislauf – von der Bank zum Kunden und wieder zurück – ist auf allen Ebenen mit hohen Kosten verbunden.
Dazu kommt, dass der Handel große Mengen an Bargeld in den Läden zurücklegen und dafür aufwendige Sicherheitstechnik installieren sowie Dienstleister bezahlen muss. Insgesamt summieren sich die Verluste für den Handel auf etwa 6,6 Milliarden Euro, hat die Steinbeis-Hochschule in einer Untersuchung errechnet.
Was liegt da näher als das Bargeld abzuschaffen und Zahlungen nur noch über Kreditkarten abzuwickeln? Man muss sich in diesem Zusammenhang natürlich auch fragen, welche Kompetenzen eine "Steinbeis-Hochschule" hat in Sachen "Bargeld".
Statt kritisch mit dieser Studie umzugehen und Geld auch als ein Symbol der Freiheit zu sehen, schmiert der Mainstream in die gleiche Kerbe, zu dem die merkwürdige Studie offenbar den Startschuss gab. So titelt bereits das Handelsblatt "Der Fluch des Geldes", die Wirtschaftswoche fragt gar: "Bargeld - wie lange noch?" - aber auch alle anderen Blätter kommen zu dem Schluss, dass Bargeld eigentlich unnötig, teuer und vor allem unsicher sei.
Bankgeheimnis soll in der EU bis Jahresende verschwinden
Das Bankgeheimnis in der EU soll nach dem Willen der EU-Staats- und Regierungschefs bis Jahresende komplett verschwinden. Verhandlungen mit Drittstaaten wie der Schweiz oder Monaco zum Schließen weiterer Steuerschlupflöcher sollten bis dahin abgeschlossen sein - wurde bereits auf einem der letzten EU-Gipfel beschlossen.



