BDI-Chef Markus Kerber nennt AfD „eine Bewegung von eitlen Wissenschaftlern und frustrierten Ehemaligen.“
„Die AfD ist eine Bewegung von eitlen Wissenschaftlern und frustrierten Ehemaligen“, sagte Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), im Gespräch mit der ZEIT. Bei vielen Wählern der Partei spiele „die Sehnsucht nach Biedermeier und Spitzweg eine Rolle und das Gefühl: Früher war alles überschaubarer“. Viele Forderungen der AfD empfinde er „als Zumutung“.
Zur Zukunft der Partei sagte Kerber: Die hänge „sehr davon ab, wie sich die Lage im Euro-Raum weiter entwickelt. Wenn die Konjunktur so anzieht wie prognostiziert, wird auch die Beschäftigung weiter steigen, und es wird der Euro-Zone langsam besser gehen. Dann sehe ich wenig Chancen für die AfD.“



