Deutscher Bauaufseher im Fußball-WM-Land Katar dementiert Todesopfer am Stadionstandort Lusail City
Die von Hoffmann geleitete Offenbacher Dorsch-Gruppe hat den Auftrag, Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen zu dokumentieren und sie mit Strafzahlungen zu ahnden. Ein Interesse, die Situation schönzureden, ist deshalb bei Hoffmann nicht erkennbar.
Schon am Dienstag war ein Anwalt, der nepalesische Gastarbeiter in Katar betreut, mit der britischen Tageszeitung "The Guardian" auf einer Pressekonferenz hart ins Gericht gegangen. Der Bericht über die Ausbeutung seiner Landsleute auf den WM-Bauplätzen sei „in allen Einzelheiten falsch“, kritisierte er. Ähnlich äußerte sich die Menschenrechts-Kommission des WM-Austragslands Katar.
Wegen der hohen Zahl von Todesfällen und angeblicher Sklavenarbeit hatten zuletzt die Grünen gefordert, Katar die Weltmeisterschaft 2022 zu entziehen. Auch der Weltfußballverband Fifa diskutierte am Mittwoch Konsequenzen aus der Berichterstattung.



