Kurz vor Ablauf der Frist fanden Republikaner und Demokraten im US-Haushaltsstreit doch noch einen faulen Kompromiss. - Echte Lösung nicht in Sicht.
Kurz vor Ablauf der Frist fanden Republikaner und Demokraten im US-Haushaltsstreit doch noch einen faulen Kompromiss.
Faul deshalb, weil es keine dauerhafte Lösung des eigentlichen Streits gibt.
Vereinbart wurde, dass die Regierung bis Januar finanziert ist und die Ermächtigung erhält, die US-Schuldengrenze von 16,7 Billionen USD bis 7. Februar 2014 mit neuen Schulden zu überschreiten. Eine dauerhafte Lösung, die nicht alle paar Monate das gleiche Theater entstehen lässt, ist nicht in Sicht. Demokraten fordern zur Sanierung des Staatshaushalts höhere Steuereinnahmen, die Republikaner geringere.
Das Hauptproblem der USA, nämlich dass man nicht annähernd mit dem Geld auskommt, was man einnimmt, soll unterschiedlich gelöst werden. Politisch sieht das nach einer „never ending Story“ aus.
Die Aktienmärkte feierten diesen faulen Kompromiss mit neuen Hochs. Allerdings besteht die Gefahr, dass es heute zu einem typischen „Sell on good News“ – Verhalten kommt.
Gold dagegen könnte nun einmal zu einer (kleineren) Gegenbewegung ansetzen. Selbst erfahrene Rohstoffhändler können derzeit das Handelsverhalten vieler Rohstoffe nicht mehr verstehen. Manipulationen sind hier weiter Tür und Tor geöffnet.
Es wird hier höchste Zeit für Ermittlungen der Aufsichtsbehörden.



