Der Kölner Dom ist einen Euro wert. Ein Wirtschaftsprüfer nennt die drei theoretischen Methoden Wiederherstellungswert, Vergleichswert und Ertragswert, die in diesem Fall jedoch schlecht anwendbar seien. Seine Empfehlung lautet, den Dom mit einem Euro zu bewerten.
Die katholischen Bistümer versuchen, die Diskussion über ihr Vermögen mit einer Transparenzoffensive zu beenden. Das wird nicht gelingen, heißt es in einem Beitrag der F.A.Z. Die bisherigen Angaben seien unzureichend, und selbst für Experten sei es schwierig, das Vermögen der Kirchen zu berechnen. Als Beispiel wird der Kölner Dom angeführt.
Ein Wirtschaftsprüfer nennt die drei theoretischen Methoden Wiederherstellungswert, Vergleichswert und Ertragswert, die in diesem Fall jedoch schlecht anwendbar seien. Seine Empfehlung lautet, den Dom mit einem Euro zu bewerten.
Die Kirchen sind zum gleichen Ergebnis gekommen. Der St.-Marien-Dom in Hamburg etwa steht mit nur einem Euro in den Büchern. Mit dem gleichen Betrag werden sämtliche Kirchen in der Diözese Köln eingepreist. Der Kölner Dom ist noch nicht geschätzt, weil die Verwaltung ihr altes kameralistisches Zahlenwerk gerade erst auf eine moderne Buchführung umstellt. „Wenn das geschehen ist“, sagt Dompropst Norbert Feldhoff, „wird er vermutlich auch mit einem Euro bewertet.“



