AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Der deutsche Geheimdienst hat versagt!

Was ist eigentlich mit dem Bundesnachrichtendiesnt (BND)? Dem Militärischen Abschirmdiesnst (MAD)? Dem Verfassungsschutz (BfV)? Waren sie so dämlich und haben die Abhöraktionen in Deutschland nicht bemerkt? Unfähigkeit? Oder arbeiteten sie gar mit der NSA zusammen?  - Die Große Koalition sollte die Abhöraffäre zum Anlass nehmen, den BND zu halbieren.


 
Von Hans-Olaf Henkel

Die Lauschangriffe auf Angela Merkels Mobiltelefon führen zu großer Empörung. Regierung, Opposition, Medien und Wirtschaftsvertreter kritisieren in seltener Einigkeit den amerikanischen Geheimdienst, die USA und ihren Präsidenten. Mir fällt vor allem auf, über was nicht berichtet wird.

 
1. Der „Skandal“ zeigt die unangefochtene technologische Führerschaft der USA in der Informationstechnik. Zwar haben die Chinesen einen riesigen Apparat zur Überwachung und Kontrolle ihrer Internet-Gemeinde aufgebaut, aber was Angela Merkel auf ihrem Mobiltelefon über die Korruption in Peking erzählt, wissen sie wohl nicht. Und auch die Nachfolger des sowjetischen KGB würden einiges dafür geben herauszufinden, was unsere Kanzlerin über den „lupenreinen Demokraten“ im Kreml telefonisch verbreitet. Selbstverständlich unterhalten auch andere Regierungen hier in Berlin in ihren Botschaften als Konsulatsbeamte, Techniker oder Sicherheitsbeauftragte getarnte Spione. Außerdem helfen ihnen bezahlte und ehrenamtliche Zuträger deutscher Nationalität, vulgo: Verräter. Dass andere Nationen heute allerdings schon über ähnliche technologische Kompetenz wie die U.S.A. verfügen, ist zu bezweifeln.

 
2. Wenn sie könnten, würden es alle genauso machen, auch Deutschland. Die jetzt bei uns verbreitete Vorstellung, dass irgendein Geheimdienst demokratisch regierter Länder freiwillig auf den Einsatz der besten technologischen Möglichkeiten für das Überwachen von ausländischen Politikern verzichten sollte, ist gelinde gesagt naiv. Zwar meint Angela Merkel, „unter Freunden geht so etwas gar nicht“, aber gerade die Deutschen sollte man schon daran erinnern dürfen, dass die „9/11“-Attentäter ihr Verbrechen in Hamburg unbeobachtet vorbereiten konnten. Schon deshalb können Lauschangriffe der amerikanischen Sicherheitsbehörde (NSA) auf „deutsche Freunde“ niemanden wirklich überrascht haben.

 
Empört ist man besonders darüber, dass die Amerikaner auch vor dem Mobiltelefon Angela Merkels nicht Halt machten. Mal ganz davon abgesehen, dass die Kanzlerin freiwillig auf gesicherte Apparate verzichtete: Sollen Regierungen nun von ihren jeweiligen Schlapphüten verlangen, ausgerechnet auf das Abhören von Gesprächen besonders hochgestellter Personen zu verzichten? Glaubt denn jemand hier ernsthaft, die Bundeskanzlerin hätte ihrerseits dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) eine Liste von solchen ausländischen Politikern übergeben, über die keine Informationen erhoben werden dürfen?

Es brauchte einen Überläufer, um die Affäre ans Licht zu bringen

3. Nicht die amerikanischen, die deutschen Geheimdienste haben versagt. Wenn sich bestätigen sollte, dass das Mobiltelefon der Kanzlerin über Jahre von einem ausländischen Geheimdienst abgehört wurde, dann darf man getrost davon ausgehen, dass andere Entscheidungs- und Geheimnisträger in Politik, Verwaltung, Forschungsorganisationen und Wirtschaft auch heute noch davon betroffen sind. Wir leisten uns Tausende hoch bezahlter Mitarbeiter bei BND, MAD und Bundesverfassungsschutz (BfV), und keiner von diesen hat davon etwas mitbekommen? Es brauchte einen amerikanischen Überläufer, dem Putin in Russland Unterschlupf gewährte, um diese Tatsache ans Licht zu bringen!

 
Anscheinend ist die Führung des BND mehr mit dem sozialverträglichen Umzug großer Teile seiner Mannschaft von Pullach bei München in die Chausseestraße von Berlin als mit ihrer eigentlichen Aufgabe beschäftigt. Dass streng geheime Baupläne der neuen BND-Zentrale buchstäblich auf der Straße gefunden wurden, sich die Fertigstellung des riesigen Gebäudekomplexes in Berlin-Mitte immer wieder verzögert und der Steuerzahler für immer höhere Baukosten gerade zu stehen hat, rundet das Bild eines selbstzufriedenen und inkompetenten Verwaltungsmolochs ab.
 
Die Große Koalition sollte die Abhöraffäre zum Anlass nehmen, den BND zu halbieren.
 
 

Info: Dass von der US- und der GB-Botschaft spioniert wird, war weithin unübersehbar.

Fotos: Lauschposten auf US, GB-Botschaft mitten in Berlin am Brandenburger Tor

Übersicht:

USA: The embassy spy centre network - Berlin, Geneva, Brussels

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Die Bundesregierung fürchtet Versorgungsrisiken mit Öl und Raffinerieprodukten, sollten die aktuell ausgesetzten US-Sanktionen für die deutschen Rosneft-Töchter erneut greifen. Das berichtet [ ... ]

Das Bundesfinanzministerium unter Leitung von Minister Lars Klingbeil (SPD) begrüßt Projekte wie den Zahlungsdienst "Wero". Eine Pflicht, "Wero" als Zahlungsdienst anzunehmen, schließt [ ... ]

Die Umweltschutzorganisation WWF hat das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig gegen das Klimaschutzprogramm der Ampel-Regierung begrüßt. "Nun ist gerichtlich festgestellt, was nötig [ ... ]

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp (CDU), hält eine deutsche Beteilung an einer möglichen Entwicklung von europäischen Atomwaffen für denkbar. "Wir haben [ ... ]

Das Bundesbildungsministerium unter Leitung von Karin Prien (CDU) hat die Auflagen für die kommunalen Demokratieprogramme verschärft. So dürfen die Landräte und Oberbürgermeister [ ... ]

Das noch von der Ampelregierung beschlossene Klimaschutzprogramm 2023 muss von der aktuellen Bundesregierung um weitere Maßnahmen ergänzt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Brüssel: EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation ein. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.