Washington Post: NSA hat Zugang zu Google- und Yahoo-Datenzentren. Durch den Zugriff auf die Datennetze habe die NSA die Möglichkeit, die Daten von Millionen von Nutzern direkt abzugreifen.
Der US-Geheimdienst NSA soll laut eines Zeitungsberichtes in die internen Datennetze von Google und Yahoo erfolgreich eingedrungen sein und darauf Zugriff haben, und zwar in noch stärkerem Ausmaß als bislang schon bekannt.
Die "Washington Post" berichtete am Mittwoch auf ihrer Internetseite, dass weitere Dokumente von Ex-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden dies zeigten. Durch den Zugriff auf die Datennetze habe die NSA die Möglichkeit, die Daten von Millionen von Nutzern direkt abzugreifen. Auf einem Dokument, das die Zeitung veröffentlichte und der NSA zuschrieb, waren Googles E-Mail-Dienst Gmail, die Online-Büroprogramme Docs und der Kartendienst Maps aufgeführt.
Laut des Berichtes würde nicht alles abgespeichert, aber "eine Menge". In dem neu aufgetauchten Dokument soll es um die Problemstellung gehen, wie ein großer Datenberg beherrscht werden kann.
Das Programm für diese Aufgabe soll den Namen "Muscular" haben und mit dem britischen Geheimdienst GCHQ gemeinsam betrieben werden. Während offenbar über das schon zuvor bekannte Programm "Prism" ein Zugang in Zusammenarbeit mit den Internetfirmen besteht, wird mit "Muscular" möglicherweise ohne Einwilligung der Unternehmen der Datentransfer zwischen den Rechenzentren direkt angezapft.
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