Der mächtige Autofahrerverband ADAC ist am Kauf der legendären insolventen Formel-1-Rennstrecke Nürburgring interessiert. Der ADAC agiere bei seiner Offerte ohne weitere Partner aus der Autoindustrie.
Der mächtige Autofahrerverband ADAC ist am Kauf der legendären insolventen Formel-1-Rennstrecke Nürburgring interessiert. Nach Informationen der F.A.Z. aus Branchenkreisen hat der ADAC am Donnerstag der vergangenen Woche eine unverbindliche Offerte unterbreitet.
Für den Verband stehe dabei die Rennstrecke selbst im Zentrum – nicht jedoch andere Teile der Anlage wie die Achterbahn „Ringracer“ oder die Einkaufsmeile „Boulevard“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Zeitung.
Der ADAC agiere bei seiner Offerte ohne weitere Partner aus der Autoindustrie. Schon verdichten sich die Anzeichen, dass der ADAC der ernsthafteste Interessent ist und sich die 1927 gegründete Rennstrecke für den Motorsport sichern könnte. Die Verbindungen des ADAC zum Nürburgring sind ohnehin eng. Noch im Juli veranstaltete der Verband dort den ADAC Truck Grand Prix mit 165000 Besuchern.



