Um die Haushaltslage im Stiefelstaat aufzubessern, plant die Regierung den Verkauf von Stränden - auf Vorschlag Berlusconis.
Zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen wird in Italien derzeit heiß über einen Verkauf von Stränden diskutiert. Der Vorschlag von Silvio Berlusconis Mitte-Rechts-Partei PdL (Volk der Freiheit) wird in den nächsten Tagen im Rahmen des Stabilitätsgesetzes im Haushaltsausschuss des Senats behandelt werden.
Teile der Linken sind über den Vorschlag empört. "Es ist nicht im Interesse des Landes", sagte Vize-Wirtschaftsminister Stefano Fassina (PD) laut Nachrichtenagentur Ansa. Auch Nichi Vendola von der linken ökologischen SEL und Angelo Bonelli von den Grünen kritisierten den Vorschlag. Die PdL habe einen "glatten Diebstahl" vorschlagen, sagte Bonelli schon vor ein paar Tagen. Den Bürgern und künftigen Generationen werde ein Gemeinschaftsvermögen genommen.



