Spiegel online hetzt gegen den Bitcoin und kommt zu dem Schluss: Kriminelle aller Art werden von der bargeldlosen Online-Währung angezogen. - Wo ist denn da der Unterschied zu Bargeld? - Angeblich 124 BTC für den Tod von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke.
Der böse Bitcoin - der Spiegel ist fündig geworden. Jetzt kann man sogar online Mordkomplotts finanzieren, dank der virtuellen Online-Währung. Kriminelle aller Art werden angeblich von der bargeldlosen Online-Währung angezogen. Die Frage ist nur: wo ist denn da der Unterschied zum Bargeld? Gilt hier nich genau das Gleiche? Bisher sind Drogenkäufe in der Regel Cash bezahlt worden und nicht per BTC.
Wie "Forbes" berichtet, soll seit einiger Zeit im Netzuntergrund eine Webseite namens "Assassination Market" (zu Deutsch "Mordmarkt") existieren. Bezahlt wird dort angeblich in Bitcoin, wenn der Mörder seine Tat eindeutig nachweisen kann. Auf die kleinen Widersprüche in dieser "Aussage" weist das Blatt natürlich nicht hin. Wer gibt schon öffentlich zu, dass er Mörder ist, um dann seine Bitcoins zu kassieren?
Alles nur Meinungsmache gegen die neue Internetwährung, die derzeit Kapriolen schlägt.
Beim Bticoin finanzierten "Assassination Market" würden die Namen von Regierungsoffiziellen aufgelistet. Jeder habe die Möglichkeit, das jeweilige Kopfgeld anonym durch seinen Bitcoin-Beitrag zu erhöhen. Nach den Mordmarkt-Regeln würde die Summe dann fällig, wenn einer auf der Liste getötet werde und der jeweilige Killer seine Täterschaft nachweisen könne.
Für den NSA-Direktor Keith Alexander liege das Gebot derzeit bei 10 Bitcoins, US-Präsident Obama werde mit 40 Bitcoins gehandelt. Spitzenreiter sei jedoch der scheidende Notenbankchef Ben Bernanke, vielen Freunden der virtuellen Währung ein besonderer Dorn im Auge. Für seine Ermordung seien zuletzt 124 Bitcoins ausgeschrieben worden.



