AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Banken: Alles Betrüger?

EU-Banken unter Anklage: Zins-, Währungs- und Gold-Manipulation. Deutsche Bank: Dass die gut 4 Milliarden Euro, die die Deutsche Bank für Rechtskosten zurückgestellt hat, ausreichen werden, wird immer unwahrscheinlicher.

 

Via Wall Street Journal

Die Europäische Kommission hat die Katze aus dem Sack gelassen. Wegen Manipulationen der Zinssätze Libor und Euribor müssen Europas Großbanken insgesamt 1,7 Milliarden Euro Strafe zahlen. Am härtesten erwischt es die Deutsche Bank: Sie muss wegen der Zins-Tricksereien 725 Millionen Euro nach Brüssel überweisen. Die gute Nachricht: Die Aktionäre kann das nicht mehr schocken, die Aktie reagiert kaum auf die Meldung. Die schlechte: Mit der Entscheidung aus Brüssel ist die Angelegenheit noch lange nicht ausgestanden. 

In den USA muss sich die Deutsche Bank noch mit den Behörden einigen, hinzu kommen Zivilklagen. Und dann gibt es ja auch noch den Vorwurf von Manipulationen am Devisenmarkt und bei Edelmetallen. Dass die gut 4 Milliarden Euro, die die Bank für Rechtskosten zurückgestellt hat, ausreichen werden, wird immer unwahrscheinlicher.

Darüber, dass sich Mauscheleien wie die Zins-Affäre nicht wiederholen und Europas Banken auf gesündere Füße gestellt werden, soll ab November kommenden Jahres die EZB als zentrale Bankenaufsicht wachen. Zuvor will die Notenbanken aber die Bilanzen der Institute gründlich prüfen und diese anschließend einem Stresstest unterziehen. Ein paar Details hierzu gab der für die geplante Bankenunion zuständige EZB-Direktor Yves Mersch nun auf einer Tagung preis.

Demnach wird der Stresstest voraussichtlich einen Dreijahres-Horizont abdecken und zwei Szenarien umfassen: ein Basisszenario und ein Stressszenario. Das Basisszenario werde auf der Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission beruhen und eine harte Kernkapitalquote von acht Prozent als Maßstab haben, verriet Mersch. Zum bedeutenderen Stressszenario hielt er sich dagegen weitgehend bedeckt.

Offen ist auch noch, was mit europäischen Banken passiert, die als nicht überlebensfähig eingestuft werden. Die EU plant als zweite Säule der künftigen Bankenunion einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Pleitebanken. Bis zum Jahresende soll hier eine Einigung stehen, die Verhandlungen entwickeln sich aber zunehmend zu einem Machtkampf zwischen EU-Kommission und den Regierungen der Mitgliedsländer.

Einige Staaten, allen voran Deutschland und Österreich, wollen verhindern, dass die EU die finale Entscheidung darüber trifft, ob eine Bank abgewickelt wird oder nicht – besonders dort, wo es um kleine, vornehmlich national tätige Geldhäuser geht. Im neuesten Entwurf, den die EU-Gesandten der Länder heute diskutieren sollen, hat Brüssel daher nur noch ein Einspruchsrecht, und das auch nur für einen begrenzten Zeitraum. Letztlich würde das die Kommission zum Erfüllungsgehilfen degradieren. Auf die Antwort aus Brüssel darf man gespannt sein.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Vor dem Hintergrund der Offensive der syrischen Regierung im kurdisch dominierten Nordosten des Landes hat die Hilfsorganisation Medico International vor einem möglichen Ausbruch eines neuen Bürgerkriegs [ ... ]

Der forschungspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Florian Müller (CDU), hat vor zu hohen Erwartungen an die 500 Millionen Euro umfassende Forschungsförderung für postinfektiöse [ ... ]

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat dem Einsatz von Software des US-Konzerns Palantir für Sicherheitsbehörden des Bundes eine Absage erteilt. "Ich sehe es nicht, dass die Software [ ... ]

Die Junge Union hat der CDU eine Frist zur Einführung der Wehrpflicht gesetzt. In einem Antrag für den CDU-Parteitag, über den der "Focus" berichtet, fordert der Parteinachwuchs eine Wehrpflicht [ ... ]

Der VfB Stuttgart hat sich am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase mit einem 3:2-Sieg gegen den BSC Young Boys durchgesetzt, während der SC Freiburg bei Lille OSC spät mit 0:1 verloren [ ... ]

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit. Selenskyj [ ... ]

Die Bundesregierung fürchtet Versorgungsrisiken mit Öl und Raffinerieprodukten, sollten die aktuell ausgesetzten US-Sanktionen für die deutschen Rosneft-Töchter erneut greifen. Das berichtet [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.