Für das Jahr 2013 hatten Finanzexperten dem internationalen Aktienmarkt stürmische Zeiten vorausgesagt. Zum Glück für Anleger haben sich viele der prognostizierten Szenarien allerdings nicht eingestellt und auch China und die USA habe die eine oder andere Klippe des Finanzmarktes sicher umschifft. Vor allem europäische Aktien haben sich als vielversprechend herausgestellt. Für das Jahr 2014 dürfen Anteilseigner aller Voraussicht nach wieder auf rentable und stabile Zeiten hoffen.
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Nach einer kurzen Schreckphase im Juni, in der die Aktienmärkte aufgrund der Gerüchtes, dass die Fed die Mittel kürzen werde, ein wenig in Unruhe gerieten, haben sich vor allem europäische Aktien im laufenden Börsenjahr als angenehm stabil erwiesen. Für das Jahr 2014 gab Janet Yellen, die neue Vorsitzende der US-amerikanischen Notenbank bekannt, dass sie auch weiterhin an der bisher praktizierten und eher expansiven Finanzpolitik festzuhalten gedenke. Mittelfristig sollen aber vor allem die Geldmarktzinsen Schritt für Schritt wieder angehoben werden, um sicherstellen zu können, dass es auf dem internationalen Finanzmarkt nicht noch einmal zu einer verstärkten Blasenbildung kommt.
Finanzmarktzinsen bleiben voraussichtlich stabil
Für das Jahr 2014 müssen Anleger aber aller Voraussicht nach noch nicht mit einer Anhebung der Finanzmarktzinsen durch die Zentralbanken rechnen. Experten raten aufgrund dieser Prognose zu einer langfristigen und klar definierten Struktur bereits erworbener Rentenportfolios. Erfreulicherweise wird Anlegern vor allem zum Erwerb von Anteilen deutscher Unternehmen geraten, da Deutschland auf dem Kapitalmarkt auch weiterhin in Sachen Wachstum eine Vorreiterrolle übernimmt. Auch andere europäische Unternehmen stehen hoch im Kurs. Vor allem Investitionen in Unternehmen der Technologiebranche und in einzelne Mid-Caps könnten sich 2014 als lohnend erweisen.
Auch in ausländischen Unternehmen ist im kommenden Jahr mit einem stärkten Liquiditätsmanagement zu rechnen, da internationale Unternehmen mit Fremdwährung im Vergleich mit dem Euro für einen stetigen Kapitalfluss vorsorgen möchten, hier sollten Anleger allerdings nur mit Bedacht zugreifen.
Arbeitsmarkt könnte Aktienkurse nachhaltig beeinflussen
Ein weiterer zentraler Faktor, den Anleger im Hinblick auf die Aktienkurse des kommenden Jahres im Auge behalten sollten, sind Schwankungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Erste Prognosen legen die Annahme nahe, dass sich der internationale Arbeitsmarkt positiv entwickeln wird und die Beschäftigungszahlen im Jahr 2014 wieder merklich steigen werden. Für den Aktienmarkt könnte dies allerdings ein weniger günstiges Vorzeichen sein, da mit einer Senkung der erheblichen Konjunkturhilfen durch die Notenbanken zu rechnen ist.
Falls Anleger frühzeitig auf diesen Trend reagieren möchten, könnten sinkende Kurse am Aktienmarkt die Folge sein. Die niedrigen Finanzmarktzinsen, mit denen auch für 2014 noch zu rechnen ist, könnten einem langfristigen Trend in diese Richtung allerdings entgegenwirken.
Die New Yorker Börse
Hohe Renditen durch alternative Anlageprodukte
Wer im kommenden Jahr auf alternative Anlagemöglichkeiten setzen möchte, ist mit Rohstoffen gut beraten. Ein anhaltender leichter Konjunkturaufschwung geht hier mit großen Lagerbeständen und einem daraus resultierenden Angebotsüberhang einher. Vor allem der Sektor der Energie und der Industriemetralle lässt auf äußerst positive Prognosen schließen. Im Bereich der Edelmetalle sind Gold und Silber aller Voraussicht nach auch im kommenden Jahr eine recht sichere Anlagequelle, da hier nicht mit einer Inflation zu rechnen ist. Der Zeitpunkt ist also günstig, um sich via bancdeswiss oder über andere Brokerportale in den Markt einzukaufen.
Der Diamantenmarkt bietet Anlegern den Experten zufolge im kommenden Jahr ebenfalls attraktive Optionen. Da derzeit nicht mit neuen Diamantenvorkommen zu rechnen ist und auch seit 15 Jahren keine neuen Abbaugebiete mehr aufgetan wurden, sollten Anteile für den Diamantenmarkt auch weiterhin an Wert behalten oder sogar steigen. Vor allem in China und Indien ist ein verstärktes Interesse an Diamanten festzustellen, das den Aktienmarkt zusätzlich beleben könnte.
Europäische Immobilien bleiben attraktiv
Eine positive Prognose lässt auch der Immobilienmarkt für das kommende Jahr zu. Vor allem in Deutschland sind Immobilien nach wie vor eine sichere und renditeversprechende Anlagequelle. Der große Vorteil der deutschen Immobilien liegt darin, dass hierzulande noch keine Blasenbildung auf dem Immobilienmarkt zu beobachten ist, ganz im Gegensatz zum Nachbarland Schweiz. Bis zu fünf Prozent Rendite können Anleger auf dem deutschen Immobilienmarkt auch im kommenden Jahr noch erwarten. Im Bereich größerer Städte ist bei Investitionen allerdings Vorsicht geboten.
Stetig steigende Mietpreise machen aber vor allem großstädtische Gebiete noch immer äußerst interessant. Weit vorne liegt dabei Hamburg. Bei Wohnimmobilien hat die Hafenstadt in der Vergangenheit einen Mietanstieg auf bis zu 20 Euro zu verzeichnen. Sollten die Mietpreise allerdings in absehbarer Zeit vom Staat reguliert und damit nach oben begrenzt werden, könnte er Aktienmarkt für Immobilien dies ebenfalls ungünstig zu spüren bekommen.
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