Deutsche Konzernchefs schreiben Wunschzettel an neue Bundesregierung. Der Schwerpunkt der Wünsche liegt auf der Energiewende. „Tun Sie bitte alles dafür, die Energiewende vom Kopf auf die Füße zu stellen, damit Deutschland ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Industriestandort bleibt“.
Einen anderen Akzent setzt Michael Diekmann, der Vorstandsvorsitzende der Allianz. Der Chef des Münchner Versicherungskonzerns fordert von der neuen Bundesregierung, „mehr in Bildung, Kinderbetreuung und die Verkehrsinfrastruktur zu investieren“ und mahnt neue Lösungen für „die Altersvorsorge im Niedrigzinsumfeld“ an.
Peter Meyer, Unternehmer und Präsident des ADAC, gesteht Verkehrsminister Alexander Dobrindt noch Nachholbedarf für die „Bewältigung seiner schweren Aufgabe“ zu: „Möge er sich schnell in sein Amt einarbeiten und sich die nötige Kompetenz aneignen“, schreibt der Chef des Autofahrer-Verbandes. „Vor allem sollte er nicht den Maut-Einflüsterungen aus seiner Parteizentrale erliegen. Die gelben Engel vom ADAC werden den Minister gerne begleiten und ihm, falls notwendig, den rechten Weg weisen.“



