AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

EU-Kollaps zieht Deutschland in Abgrund

Wirtschaftlicher Abstieg Europas wird zur Gefahr für deutsche Industrie. "Der zunehmende Rückgang der Industrie in Europa ist für unsere heimischen Firmen von Nachteil, weil wichtige Kunden, Lieferanten und Kooperationspartner verloren gehen".

 

 

Der Abstieg  der klassischen Industrieländer in Westeuropa wird zu einer wachsenden Bedrohung für die deutsche Wirtschaft. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe) unter Hinweis auf eine bislang unveröffentlichte Studie, die im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw)  vom Institut der deutschen Wirtschaft Consult erstellt wurde. "Der zunehmende Rückgang der Industrie in Europa ist für unsere heimischen Firmen von Nachteil, weil wichtige Kunden, Lieferanten und Kooperationspartner verloren gehen", warnen die Forscher. Danach hat bereits fast ein Drittel der Unternehmen einen wichtigen Kunden in Westeuropa verloren. Jede zehnte Firma beklagt den Wegfall von Lieferanten.  Der Wegfall von Konkurrenten falle dagegen kaum ins Gewicht.

Während die deutsche Industrie in den vergangenen Jahren ihre starke Stellung weiter ausgebaut habe, erleben laut Studie viele EU-Staaten wie Frankreich, Großbritannien oder Italien eine rasante Deindustrialisierung. In Frankreich werde beispielsweise nur noch jeder zehnte Euro in der Industrie verdient. Hierzulande trägt die Industrie dagegen zu 22,3 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Da die Abhängigkeit der hiesigen Unternehmen von ausländischen Lieferanten und Kunden seit Mitte der neunziger Jahre sehr stark gewachsen ist, trifft der Niedergang der westeuropäischen Industrie jetzt aber zunehmend auch die deutsche Wirtschaft, warnen die IW-Ökonomen. Das gelte im besonderen Maße für die großen, international aufgestellten und forschungsintensiven Exportunternehmen, die maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands verantwortlich seien, heißt es in der Untersuchung. Damit drohe die Deindustrialisierung in Europa  eine Gefahr für das bisher so erfolgreiche Geschäftsmodell Deutschlands zu werden, so die Experten. 
 
Eine Befragung des IW unter den hiesigen Industriebetrieben zeigt, wie stark die Verflechtung mit Westeuropa ist. Danach hat rund ein Drittel der deutschen Unternehmen wichtige Kunden in Westeuropa und jedes vierte Unternehmen hat bedeutende Lieferanten. Knapp zwei Drittel der hiesigen Betriebe fürchten, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ beeinflusst werden würde, wenn ein Lieferant ihrer Lieferkette ausfiele. Derzeit setze die deutsche Industrie vor allem auf westeuropäische Zulieferer. Allerdings erwarten die Unternehmen hier ein deutliche Verschiebung hin zu anderen Regionen, vor allem nach China. Schon 2016 sollen mehr Zulieferungen aus dem Rest der Welt als aus West-Europa kommen, ergab die IW-Umfrage. Auch bei den Kunden wird in den Firmen mit einer ähnlichen Verschiebung zu Ungunsten der EU-Länder gerechnet.  
 
"Europa braucht eine Re-Industrialisierung", sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt der "Welt". Davon würde auch Deutschland stark profitieren. Laut IW ist der Vorwurf, die deutsche Exportstärke verursache den westeuropäischen Volkswirtschaften Probleme absurd. Da die Industrie innerhalb der EU so stark vernetzt sei, profitierten die anderen Länder vielmehr von der deutschen Exportstärke.
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Patientenschützer fordern einen besseren Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze durch Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW).

"Bund und Länder unternehmen nichts, um die Klimakatastrophe [ ... ]

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, kritisiert angesichts der Extremtemperaturen der vergangenen Tage zu geringe Investitionen der Länder in den [ ... ]

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zieht nach dem Hitze-Wochenende eine vorerst positive Bilanz zum Umgang mit den Extremtemperaturen im Gesundheitssektor. Soweit man das zum jetzigen Zeitpunkt [ ... ]

Der Bundespolizei droht im kommenden Jahr ein gravierender Mangel an einsatzfähigen Bodycams.

Wie der Vorsitzende der GdP für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der "Rheinischen Post" sagte, [ ... ]

Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, attackiert CSU-Chef Markus Söder im Streit um die geplante Rentenreform. Winkel verteidigt die Vorschläge der Rentenkommission gegen die Kritik aus [ ... ]

Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt.

Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit, als Stephen Eustaquio in der 92. Minute [ ... ]

Das Kanzleramt und die Bundesministerien handhaben den Einsatz von KI bei Reden und Texten unterschiedlich. Das ergab eine schriftliche Anfrage des "Spiegel" in mehreren Häusern des Kabinetts unter [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.