Die Städte fürchten eine zunehmende Armutswanderung, wenn im Januar Rumänen und Bulgaren keine Arbeitserlaubnis mehr brauchen, um nach Deutschland zu kommen. Sie rechnen mit Millionenausgaben für Krankenhilfe, Notschlafstellen oder für Inobhutnahme von Kindern.
Deutsche Großstädte wappnen sich für den verstärkten Zuzug von Rumänen und Bulgaren. „Das Jahr 2014 wird ein Sortierungsjahr werden“, sagte Dortmunds Sozialdezernentin Birgit Zoerner, die die Arbeitsgruppe des Städtetages „Zuwanderung von Menschen aus Rumänien und Bulgarien“ leitet, der F.A.Z. „Da werden wir Klarheit bekommen, ob die Angebote, die wir aufbauen, auch greifen.“
Die Städte fürchten eine zunehmende Armutswanderung, wenn im Januar Rumänen und Bulgaren keine Arbeitserlaubnis mehr brauchen, um nach Deutschland zu kommen. Sie rechnen mit Millionenausgaben für Krankenhilfe, Notschlafstellen oder für Inobhutnahme von Kindern.
Neben Dortmund trifft die Armutswanderung viele Großstädte wie Berlin, München, Frankfurt, Duisburg und Mannheim, in deren Brennpunkten sich die Zuwanderung ballt. Forscher der Bundesagentur für Arbeit rechnen damit, dass sich die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien deutlich erhöht und 2014 auf 100000 bis 180000 steigen wird.



