In den USA rückt der Orwell-Staat näher. Ein Richter entschied jetzt, dass Laptops auch ohne Verdacht durchsucht werden dürfen. Begründung: im 21. Jahrhundert sei gefährlichste Schmuggelware oft in Laptops und anderen elektronischen Geräten enthalten – zum Beispiel terroristisches Material und Pornografie.
Wer in die USA reist, sollte dies möglichst ohne Laptop und Smartphone tun. Denn ein US-Richter hat nun entschieden, dass Computer auch ohne Verdacht durchsucht werden dürfen. Damit hat das US-Bundesgericht eine Klage gegen die Untersuchung elektronischer Geräte an den Grenzen der USA abgewiesen.
Die Regierung dürfe Laptops, Kameras und ähnliche Geräte von Reisenden durchsuchen, ohne einen konkreten Verdacht zu haben, entschied Bundesrichter Edward R. Korman.
Geklagt hatten unter anderem die American Civil Liberties Union (ACLU) und ein Student, dessen Laptop an der US-Grenze beschlagnahmt worden war. Doch das Department of Homeland Security hatte am Ende Recht bekommen: Die US-Behörden dürfen laut höchstrichterlicher Instanz nun Computer und elektronische Geräte wie Smartphones beschlagnahmen und durchsuchen.
Begründung des US-Gerichts für diese faschistischen Kontroll-Maßnahmen: im 21. Jahrhundert sei die gefährlichste Schmuggelware oft in Laptops und anderen elektronischen Geräten enthalten – zum Beispiel terroristisches Material und Pornografie.



