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Deutsche Bank: Devisenskandal

Devisenskandal erreicht die Deutsche Bank – Mindestens ein Händler wegen Manipulationsverdachts suspendiert – Nach dem Libor-Fall könnte damit eine weitere Affäre das Geldhaus erfassen. Commerzbank nicht betroffen.

 

Der Skandal um manipulierte Wechselkurse erreicht die Deutsche Bank. Mindestens ein Devisenhändler der Bank wurde nach Informationen der „Welt“ suspendiert. Es bestehe der Verdacht, dass er Referenzkurse für Währungen manipuliert habe, sagten mit den Untersuchungen vertraute Personen. Der betroffene Devisenhändler arbeitete bislang in New York und handelte mit argentinischen Pesos. Darüber hinaus gibt es inzwischen womöglich weitere Verdachtsfälle bei der Bank.

 

Nachdem bereits wegen Manipulationen von Referenzzinsen wie dem Libor mehrere Mitarbeiter gehen mussten, könnte damit nun eine weitere Affäre die Bank erfassen. Seit Herbst gehen Aufsichtsbehörden weltweit dem Verdacht nach, dass Banker bei viel beachteten Referenzkursen für Währungen getrickst haben könnten. Über ein Dutzend große Banken wurden deshalb um Auskünfte gebeten. Mehrere Häuser, darunter etwa die Citigroup, haben bereits einzelne Mitarbeiter suspendiert oder entlassen. Bei der Deutschen Bank dagegen waren in der Affäre bislang keine Suspendierungen bekannt geworden. Noch Ende vergangenen Jahres hatte es in Bank- und Aufsichtskreisen geheißen, es gebe keine konkreten Indizien für eine Verwicklung der Deutschen Bank.

 

Dies hat sich inzwischen offenbar geändert. Eigene Untersuchungen der Bank förderten den Verdachtsfall in New York zutage, wie es im Umfeld des Instituts heißt. Bei dem Peso-Händler wurden demnach verdächtige E-Mails gefunden, die auf Manipulationsversuche hindeuten könnten. Noch ist dem Vernehmen nach nicht endgültig klar, ob sich der Mann tatsächlich etwas zuschulden kommen ließ. Er sei jedoch vorsorglich suspendiert worden.

 

Ein Sprecher der Bank wollte sich zu konkreten Mitarbeitern oder Verdachtsfällen nicht äußern. Er bestätigte lediglich, dass die Deutsche Bank Informationsanfragen von Aufsichtsbehörden erhalten habe, die Handelsaktivitäten im Devisenmarkt untersuchen. „Die Bank unterstützt diese Untersuchungen und wird in begründeten Fällen disziplinarische Maßnahmen gegen einzelne Mitarbeiter ergreifen“, sagte der Sprecher weiter. Inwiefern dies bereits geschehen ist, wollte das Kreditinstitut nicht kommentieren.

 

Im November hatte es in der Devisenaffäre noch einen falschen Alarm gegeben. Ein Deutsche-Bank-Mitarbeiter war wegen scherzhafter Bemerkungen ins Visier der internen Ermittler und der Behörden geraten. Der Verdacht hatte sich aber schnell als unbegründet erwiesen, so dass der Banker nicht suspendiert wurde. Beim jetzigen Verdachtsfall um den Peso-Händler ist die Situation offenbar komplexer.

 

Der Devisenskandal reiht sich ein in eine Serie von Manipulationsfällen bei weltweit führenden Banken. Die Deutsche Bank gehört dabei zu den am stärksten betroffenen Banken. Die Commerzbank oder andere Bankhäuser in Deutschlands sind offenbar nicht betroffen.

 

Die Deutsche Bank hat zwar gelobt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Diese zeigten sich mit der Kooperation aber nicht gerade zufrieden: Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat Vorstand und Aufsichtsrat der Bank eine mangelhafte Aufklärung der Libor-Affäre vorgeworfen. Wenn nun ein weiterer Manipulationsskandal die Deutsche Bank erreicht, dürfte das die Aufsicht kaum besänftigen. Zu ihrem Ermittlungsstand in der Sache wollte sich die BaFin auf Anfrage nicht äußern.

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