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DAX 10000 nächste Woche?

„Der DAX scheint jetzt so richtig im Fieber zu sein - lange nicht mehr erlebt…“ - Wie weit kann die Rekord-Rallye an den Börsen noch gehen? 10000 im DAX offenbar nur noch eine Frage von kurzer Zeit.

 

von Jochen Steffens

Der DAX zeigt sich weiter sehr stark. Gestern hat er nach der Konsolidierung der ersten Tage im Jahr 2014 ein neues Allzeithoch erreicht und konnte anschließend auch noch die 9.700er Marke überwinden. Auch das ein klares, bullishes Signal. Es entstand, weil es in den USA nach dem Test der hier gestern beschriebenen Unterstützungen tatsächlich zu einem dynamischen Anstieg gekommen war. Sollten nun auch die Hochs in den USA Indizes fallen, dann wird eine Fortsetzung der Rally immer wahrscheinlicher. Wie schrieb heute ein Kollege in einer Mail: „Der DAX scheint jetzt so richtig im Fieber zu sein - lange nicht mehr erlebt…“

Und das ist das Problem: Der Markt ist aber nach wie vor überhitzt. Daran hat auch die kleine Konsolidierung seit Jahresanfang nichts geändert. Damit bleibt es dabei: Eine größere Konsolidierung ist überfällig, und diese wird wahrscheinlich umso heftiger ausfallen, je länger sie auf sich warten lässt. Gleichzeitig gilt aber ebenfalls nach wie vor, dass der DAX den Hang hat, die 10.000er Marke zu testen. Dieser Test wird natürlich mit den aktuell weiter steigenden Kursen immer wahrscheinlicher.

Wenn ein Markt jede Chance für eine Konsolidierung ausschlägt und immer weiter steigt, muss man einfach mitmachen und zwar so lange, bis er eindeutig bearishe Signal sendet. Und dabei ist egal, wie irrational diese Bewegung auch sein mag. Natürlich werden Sie sich, wie wir auch, angesichts dieser immer weiter steigenden Kurse höchst unwohl fühlen. Aber diese eigenen Gefühle muss man überwinden, da oft die letzte Phase einer Übertreibung am stärksten ist. Dabei darf man natürlich auf der anderen Seite nicht die Risiken außer Acht lassen!

Eine beruhigende Regelmäßigkeit

Es gibt allerdings ein Punkt, der für die längerfristig investierten Anleger beruhigend sein kann: Um große Tops auszubilden braucht der Markt meistens mehrere Monate. Die großen Tiefs werden hingegen eher schnell ausgebildet. Dazu einige Beispiele:

An den vergangenen drei Hochs ist jeweils eine Übertreibung zu erkennen, dem ein erster, heftiger Einbruch folgte. Anschließend startet eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung, die gemeinhin als „Distributionsphase“ (Verteilungsphase) bezeichnet wird (siehe blaue Rechtecke).

Distributionsphase

Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass die starken Hände, sprich institutionelle Anleger, ihre Aktien den in Euphorie befindlichen schwachen Händen, sprich den Kleinanlegern, verkaufen. Durch den Verkaufsdruck der starken Hände kann der Markt auf der einen Seite nicht weiter steigen, durch den Kaufdruck im Zusammenhang mit der Euphorie der Kleinanleger gleichzeitig aber auch nicht wirklich fallen. Und so entsteht diese verräterische und typische Seitwärtsbewegung an großen Tops.

Es muss sich dabei nicht um eine klare Seitwärtsbewegung handeln, es kann auch ein Rounding sein oder ein Dreieck, etc.. Wichtig ist lediglich, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären in einer Art Gleichgewicht verharrt.

Das gilt zumindest dann, wenn diese Tops sich vor dem Hintergrund ausbilden, dass institutionelle Anleger den Markt als stark überteuert empfinden und Positionen abstoßen.

Die plötzlichen, externen Ereignisse

Anders sieht es natürlich aus, wenn ein äußeres Ereignis plötzlich und für alle Beteiligten unerwartet auf einen Markt trifft. Dann wird auch ein Hoch schnell und ohne anschließende Distributionsphase ausgebildet (siehe den Einbruch 1998 im Chart, der im Zusammenhang mit der Russlandkrise entstanden ist).

Tiefs sind nahezu immer V-förmig

Wenn Sie sich die Tiefs anschauen, erkennen Sie, dass diese hingegen meist dynamisch durchlaufen werden und dadurch V-förmig ausgebildet werden. Hier regiert die Verkaufspanik, die zu einem schnellen Kursverfall führt, dem eine ebenso schnelle Erholung folgt. Auch dabei erfolgt eine Umverteilung, diesmal von den kleinen Anlegern, die in Panik alles auf den Markt werfen, während die größeren Anleger aufgrund ihrer Erfahrung eben diese Panik aufkaufen.

Die seltenen Tops mit der Spitze

Es gibt natürlich auch Tops, die sich ähnlich v-förmig entwickeln. Allerdings tauchen diese eher bei Einzelaktien auf. Dann entsteht, meist durch eine sehr bullishe Nachricht, in einem starken Aufwärtstrend eine Art Kaufpanik, bei der jeder in diese Aktie einsteigen will. In diesem Fall kann es auch zu einer inversen V-Formation kommen. In Indizes tauchen solche Tops extrem selten auf, da Nachrichten, die eine solche Entwicklung bei vielen Aktien hervorrufen, relativ selten sind. Hinzu kommt, dass die Gier nicht so emotional stark ist wie Angst.

Wann man vorsichtig werden muss

Wir müssen also besonders dann vorsichtig werden, wenn wir erneut eine Entwicklung wie an den Tops der vergangenen Jahre erkennen, d.h. wenn sich über Monate eine volatile Seitwärtsbewegung entwickelt, der ein dynamischer Abverkauf folgt.

Fazit

Da sich große Tops zumeist langsam über mehrere Monate ausbilden, ist ein gewichtiges Warnsignal für ein Top zurzeit noch nicht gegeben. Trotzdem kann es natürlich jederzeit zu einer auch größeren Konsolidierung kommen. Wenn die US-Indizes jedoch ihre gerade entstandenen Bewegungshochs auch noch überwinden, dann sollten Sie erst mal weiter mit steigenden Kursen rechnen. Und das so lange, bis sich neue, tiefere Tiefs ausbilden – dazu dann aber mehr hier, wenn wir eine solche Entwicklung sehen.

www.stockstreet.de

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