ADAC gibt Manipulation beim Autopreis "Gelber Engel" zu. Michael Ramstetter, Kommunikationschef und Chefredakteur der "Motorwelt", legt alle Ämter nieder und übernimmt Verantwortung. Gefälschte Stimmzahlen wbei der Leserwahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" veröffentlicht zu haben.
Bei der diesjährigen Verleihung der Autopreise des ADAC hat es schwer wiegende Manipulationen gegeben. Michael Ramstetter, ADAC-Kommunikationschef und Chefredakteur der ADAC-Mitgliederzeitung "Motorwelt", hat nach Informationen von BILD am SONNTAG bei Gesprächen mit der ADAC-Führung am Freitag eingeräumt, gefälschte Stimmzahlen bei der Leserwahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" veröffentlicht zu haben. Ramstetter hat sämtliche Funktionen und Aufgaben im ADAC niedergelegt.
Ramstetter habe seinen persönlichen Fehler zugegeben und sein Fehlverhalten entschuldigt. Er bedauere, der Glaubwürdigkeit des ADAC Schaden zugefügt zu haben. Die ADAC-Spitze ordnete eine interne Prüfung der Preisvergabe auch in den vergangenen Jahren an. 2015 soll der Leserpreis in einem notariell beaufsichtigten Verfahren vergeben werden.



