Geht der Absturz der Edelmetall-Preise weiter? Wie tief kann Gold fallen? Wie lange können die Märkte noch manipuliert werden? - Am Ende zählt die Unze in der Hand und nicht der Papierschein auf der Bank. - Alan Greenspan: "Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen."
Von Ferdinand Meyer
Wie tief kann Gold fallen? Theoretisch auf NULL. Allerdings wird es zu diesem “Preis” nichts geben – auch nicht knapp darüber. Es ist ganz einfach so, dass es für Gold und Silber keine realen Märkte gibt.
Man kann zwar zu den “Preisen”, die an der Comex und der LBMA festgelegt werden, physisches Meltall kaufen – aber oft nur mit hohen Aufschlägen.
Unter realen Märkten verstehe ich Märkte, deren Preise von den Gesetzen von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Aber solche Märkte dürfte es kaum noch geben, denn die Gelddruckmaschinen laufen auf Hochtouren und die Märkte müssen im gleichen Maße manipuliert und verbogen werden, um den Anschein von wirtschaftlicher Gesundheit zu erhalten.
Ich sage ganz bewusst “Anschein”, denn mehr ist es nicht. Von wirtschaftlicher Gesundheit kann bei einer Leiche nicht die Rede sein und die Wirtschaft der westlichen Welt gleicht einer Leiche, die noch partiell etwas Leben aufweist.
Das ist so ähnlich, wie ein fliegendes Huhn ohne Kopf – dessen Muskeln noch von den Angstimpulsen getrieben werden, sich vom Ort der Gefahr wegzubewegen.
Und um diesen Anschein zu erhalten müssen eben auch und besonders der Gold- und Silberpreis gedrückt werden. Und darum kann deren “Preis” durchaus bis auf Null fallen. Und jeder, der weiß, was hier los ist, sollte umso mehr kaufen, je tiefer die Metallpreise nach unten gehen. Am Ende zählt das Gewicht, die Unzen, die einer besitzt – nicht die Zahlen auf den “Baumwollwischläppchen”, die heute noch “Geld” genannt werden!
Das hat auch Ex-Fed-Chef Alan Greenspan erkannt. In einem Artikel aus dem Jahre 1966 schrieb er: "Ohne Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen." Als ehemaliger Notenbankchef weiß Greenspan sicher, wovon er spricht. Später wurde Greenspan einmal befragt, ob er immer noch zu dieser Aussagen stehe. Er antwortete – "absolut" – und fügte hinzu, dass er den Artikel gerade kürzlich wieder gelesen habe.
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