So nehmen Anleger ihre Anlagestrategie selbst in die Hand
Die Zinsen für Sparguthaben befinden sich auf einem historischen Zinstief und eine Besserung ist angesichts der strukturellen Probleme mancher Euroländer nicht abzusehen. Deshalb erscheinen die Finanzprodukte wie Fest- oder Tagesgeld, die sie von ihrer Hausbank angeboten bekommen, vielen Anlegern alles andere als attraktiv. Deshalb nehmen immer mehr Anleger ihre Geldgeschäfte lieber gleich komplett selbst in die Hand.
Die meisten alltäglichen Geldgeschäfte wickeln sie ohnehin via Online-Banking vom heimischen Rechner aus ab. Für sie ist es also nur ein logischer Schritt, auch die Geldanlage und Altersvorsorge über ein entsprechendes Depot, das von zahlreichen Banken und Geldinstituten kostenlos angeboten wird, abzuwickeln. Allerdings sollten sie sich vorab gründlich über die verschiedenen Angebote auf dem Markt informieren, bevor sie sich für eine Depotbank entscheiden. Denn die Konditionen können sich im Detail gewaltig unterscheiden. Einen Überblick über die aktuellen Angebote können sie sich auf der Seite kostenlosesdepot.net verschaffen.
Worauf achten die Anleger?
Anlegern, die ein kostenloses Depot eröffnen, ist zunächst wichtig, ob die depotführende Bank in Tests gut abschneidet. Ein weiteres wichtiges Kriterium sind die Kosten. Dass keine Kosten für die Depotführung anfallen, gehört mittlerweile schon fast zum Standardangebot der Depotbanken. Deshalb ist es den Anlegern wichtig, dass sich auch die Ordergebühren auf einem niedrigen Niveau bewegen. Und natürlich muss auch der Service stimmen, wenn die Bank ihre Kunden zufriedenstellen will. Beispielsweise sollte die Bank eine einfache Handelssoftware anbieten, die auch Laien den Einstieg in die Welt des großen Geldes leicht macht. Und selbstverständlich sollten auch kompetente Mitarbeiter zur Verfügung stehen, falls der Kunde Fragen oder ein Problem hat. Bei der Erreichbarkeit spielt wiederum der Kostenfaktor eine Rolle: "Bietet die Bank eine kostenlose Hotline an oder fallen für die Telefonate hohe Gebühren an?" Auch diese Frage klären die Anleger gern, bevor sie ihr kostenloses Depot eröffnen.
Information ist das A und O
Wer in den Handel mit Fonds, Aktien und Zertifikaten einsteigen möchte, sollte sich auf jeden Fall über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung auf dem Laufenden halten und auch die Kurse der Aktien, die er im Portfolio oder zumindest im Blickfeld hat, aufmerksam beobachten. Denn die Kurse können innerhalb kürzester Zeit regelrecht explodieren oder in den Keller gehen. Wie sich die einzelnen Werte künftig entwickeln, können selbst Experten nicht seriös abschätzen, weil die Kursentwicklung auch sehr stark von psychologischen Faktoren abhängt. Langfristige Trends lassen sich allerdings sehr wohl anhand der wirtschaftlichen Entwicklung abschätzen. Ein Paradebeispiel ist beispielsweise die vor einigen Jahren angekündigte Übernahme des VW-Konzerns durch den Autobauer Porsche. Nachdem diese Pläne in der Öffentlichkeit bekannt wurden, erlebten die Aktien beider Firmen einen absoluten Boom.



