Die politische Korrektheit erklimmt in Berlin einen neuen Höhepunkt. SPD, Grüne, Linke wollen Werbung mit Frauen verbieten, wenn diese in irgend einer Form diskriminierend ist.
Zumindest in Berlin Friedrichshein-Kreuzberg wird es demnächst keine Werbeplakate und Werbung mit dem weiblichen Geschlecht mehr geben - sofern sie irgendwie diskriminierend ist. Aber was ist diskriminierend?
Dazu haben SPD, Grüne, Linke mehrere Seiten Text verfasst. Darin steht ziemlich ungenau, wie eine Frau in zukunft gezeigt werden darf und wie nicht. Das weibliche Geschlecht in der Nähe einer Waschmaschine geht zum Beispiel gar nicht. Da ist das Verbot eindeutig.
Doch auch ansonsten läuft es darauf hinaus, dass demnächst überhaupt keine Frauen mehr gezeigt werden - denn der Gebotskatalog ist ellenlang. Wer möchte sich da schon in die politischen Nesseln setzen?
Auszug aus dem Verbotskatalog:
"Geschlechterdiskriminierende Werbung (sexistische Werbung) liegt insbesondere vor, wenn
a)Frauen oder Männer auf abwertende Weise dargestellt werden;
b)die Gleichwertigkeit der Geschlechter in Frage gestellt wird;
c)Unterwerfung oder Ausbeutung [nicht kritisch] dargestellt oder zu verstehen gegeben wird, dass Gewalt oder Dominanzgebaren tolerierbar seien;
d)die Person in rein sexualisierter Funktion als Blickfang dargestellt wird, insbesondere dürfen keine bildlichen Darstellungen von nackten weiblichen oder männlichen Körpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden.
Hier gehts zum ganzen Antrag: Drucksache - DS/1013/IV



