M. DuMont Schauberg nennt Verlust von 112 Millionen Euro „nicht überraschend“. 2012 kam es zu wesentlichen Wertberichtigungen auf das Zeitungsgeschäft, das Lokalfernsehen und Auslandsbeteiligungen.
Der Medienkonzern M. DuMont Schauberg hat 2012 einen dreistelligen Millionenverlust erwirtschaftet. Die Gruppe wies einen Fehlbetrag von 112,2 Millionen Euro aus, wie aus dem Konzernabschluss hervorgeht, der diese Woche im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. In den beiden Jahren davor war das Geschäft zwar auch verlustreich, verlief jedoch mit einem Minus von etwa 3 Millionen Euro nicht annähernd so schlecht, wie die F.A.Z. berichtet.
2012 kam es hingegen zu wesentlichen Wertberichtigungen auf das Zeitungsgeschäft, das Lokalfernsehen und Auslandsbeteiligungen. DuMont Schauberg trifft vor allem die im November 2012 gemeldete Insolvenz der „Frankfurter Rundschau“, die seit März 2013 der Frankfurter Societät GmbH und dem Verlag der F.A.Z. gehört. M. DuMont Schauberg nannte den Fehlbetrag von 112,2 Millionen Euro auf F.A.Z.-Anfrage „nicht überraschend“. Er beruhe auf außerordentlichen Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten. Für 2013 erwarte der Verlag nun ein ausgeglichenes Ergebnis.



