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Geheimpapier: EU will Sparer enteignen

Jetzt geht's an die Sparguthaben: Die EU zieht die Enteignung ihrer 500 Millionen Bürger in Betracht, um angeblich die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Das meldet Reuters unter Bezug auf ein Geheimpapier, in dem die Konfiszierung von privatem Vermögen erörtert wird.

 

Nachrichtenagentur Reuters:

Sparguthaben in der Europäischen Union könnten nach Ansicht der EU-Kommission künftig für die Firmenfinanzierung genutzt werden.

Auf diese Weise könnte man langfristig mehr Geld investieren und der Wirtschaft helfen, wie aus einem Papier der Kommission hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Hintergrund ist, dass sich viele Banken seit der Finanzkrise bei der Vergabe von Firmenkrediten zurückhalten. Die EU will deswegen nicht mehr so stark wie bisher von den Instituten abhängig sein.

Dem Dokument zufolge will die Kommission die europäische Versicherungsaufsicht in der zweiten Jahreshälfte um Rat bitten, wie persönliche Ersparnisse für die Rente angezapft werden könnten, um die langfristige Finanzierung anzukurbeln. Bis Ende des Jahres soll zudem geklärt werden, ob man ein europäisches Sparkonto einführen könnte. Dieses würde Sparern offenstehen, deren Geld in kleine Firmen investiert werden könnte.

EU-Dokument: "the savings of the European Union's 500 million citizens could be used to fund long-term investments to boost the economy and help plug the gap left by banks since the financial crisis“, d.h., die Ersparnisse der 500 Mio. Bürger Europas könnten zur Finanzierung langfristiger Investitionen herangezogen werden, um zum einen die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und um zum anderen die seit der Finanzkrise durch Banken verursachte Löcher in den Kassen zu stopfen.

Quelle: www.reuters.com

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