Am 8. Februar 2014 entschieden sich die Stimmbürger der Schweiz in einem Referendum gegen die Massenenwanderung, auch aus der EU. Dieses Ergebnis bricht damit bilaterale Verträge mit der EU. Die EU-Grössen und die EU-gläubigen Eliten in der Schweiz heulten natürlich auf. Aber das Abstimmungsergebnis zeigt klar, wo es hingeht: zurück zur nationalen Souveränität.
Von Walter K. Eichelburg
Die Abstimmungs-Schlacht:
Worum ging es bei dieser Masseneinwanderungs-Initiative, die bei solchen Themen, wie üblich von der SVP initiiert wurde? Jährlich wandern 80000 Menschen in die Schweiz ein, darunter ist alles von afrikanischen Flüchtlingen, über Zigeuner aus Rumänien bis zu Spezialisten aus Deutschland. Bilateriale Verträge mit der EU zwingen zu offenen Grenzen, die Schweiz ist ausserdem Mitglied des Schengen Raums, also finden an den Grenzen keine Personenkontrollen mehr statt.
Das bringt die üblichen Probleme von Masseneinwanderung mit sich:
- Lohndruck am Arbeitsmarkt durch mehr Konkurrenz
- Steigende Mieten und Wohnungspreise
- Überfüllte Strassen und Züge
- Mehr Kriminalität und Sozialausgaben
Fast 70% stimmten im südlichen Tessin für die Initiative, denn der italienischsprachige Tessin wird von italienischen Tagespendlern richtig geflutet, was enormen Lohndruck nach unten auslöst. Tessiner bekommen im eigenen Kanton kaum mehr einen gutbezahlten Job. Auch die Deutschschweiz stimmte mehrheitlich für die Initiative, die linke Romandie dagegen.
Einzigartig in der Schweiz ist das Initiativrecht des Volkes, wo mit 100'000 Unterschriften eine Volksabstimmung über ein Thema erzwungen werden kann, deren Ergebnis für die Politik dann bindend ist. Daher nennt man ein solches Referendum auch Initiative.
Der Wahlkampf war wie bei solchen Themen geprägt von SVP/das Volk gegen die EU-gläubigen Eliten. Diesesmal setzten die Eliten alles ein, was sie an Munition hatten. Sie waren alle vereint, von den Gewerkschaftern über das ganze links-grüne Spektrum bis zu den Unternehmerverbänden. Trotzdem verloren die Eliten.
Die EU – eine Eliten-Religion:
Diese Abstimmung zeigte, dass Barrosos EU in den Eliten der Schweiz offenbar sogar mehr Soldaten hat, als in der EU selbst. In der EU kennen wir Barrosos irre Diktate vom Glühbirnenverbot bis zum Staubsaugerverbot besser.
Das treibt also die Eliten der Schweiz zum Volksverrat: sie müssten sich vor den EU-Eliten dafür schämen, ihr Volk nicht im Zaum zu halten. Sie dürfen jetzt mit dem Schämen und Zurücktreten gleich beginnen.
Sie fühlen sich einfach ausserhalb der EU als Aussenseiter - Eliten-Religion. Sie möchten unbedingt auch zum grossen Heer der Barroso-Soldaten gehören, dürfen aber nicht, weil das Volk das nicht will.
Es ist einfach schwer für die Funktionseliten, wenn ihr Glaube an die EU als Irrglaube enttarnt wird. Denn sonst hätten sie sich nicht so geschlossen gegen diese Initiative gestellt. Inzwischen dürfte bei den Schweizer Barroso-Soldaten der grosse Katzenjammer ausgebrochen sein. Das Volk mochte deren Glauben nicht und hat dagegen gestimmt.
Auch die Schweizer Gewerkschaften verraten ihre Mitglieder, indem sie für mehr Lohnkonkurrenz sind. Die Gewerkschaftsbosse fühlen sich überall als Teil der Elite, nicht als Interessensvertreter ihrer Mitglieder.
Dieses Abstimmungsergebnis dürfte einem guten Teil der Barroso-Soldaten überall in Europa einen ordentlichen Schrecken eingejagt haben. Ein Teil wird jetzt vom Barroso-Glauben abfallen, die Mehrheit aber diesen Glauben noch intensiver verbreiten. Ja, überall in Europa würde es ähnliche Ergebnisse geben.
Diese EU-Religion ist bei den Eliten unglaublich stark, dass die EU gerade an die Wand gefahren und diskreditiert wird, merken sie gar nicht. Sie werden noch dafür bezahlen.
Siehe auch meinen letzten Marktkommentar: „Der Untergang der EU“.
Ja, die EU wird zusammen mit dem Euro untergehen, die Ersparnisse der Bürger gehen dabei auch mit. Dann werden die wirklichen Grauslichkeiten über die EU und deren Funktionäre rauskommen. Die Welt wird sich laut einem Insider darüber übergeben müssen. Diese Barroso-Soldaten werden dann überall vom Volk verjagt werden, auch in der Schweiz.
In der Zwischenzeit werden von Österreich bis Norwegen ähnliche Referenden gefordert. Der Front National in Frankreich fordert bereits den Austritt Frankreichs aus dem Euro. Die Eidgenossen haben uns den Weg gezeigt: sie haben ihre eigene Souveränität verteidigt, gegen Barroso, Schulz und die eigenen volksverräterischen Eliten. Zum Nachmachen!



