Freie Fahrt in Berlin für illegale Flüchtlinge? Die Grünen in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg kämpfen dafür, dass die Bewohner der Zelte auf dem Oranienplatz künftig kostenlos U-Bahn und Bus fahren können. Arme Deutsche dagegen müssen die überteuerten Tarife nach wie vor zahlen.
Die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg kämpfen dafür, dass die Bewohner der Zelte auf dem Oranienplatz künftig kostenlos U-Bahn und Bus fahren können. Dort halten sich illegal Personen auf, die sich selbst als Flüchtlinge bezeichnen - berichtet die Berliner Zeitung.
Unter der Überschrift: "Bewegunsgfreiheit für Lampedusa & Co" beantragten sie die Freifahrten im Bezirksparlament. SPD, Piraten und Linkspartei stimmten zu. Nur die CDU widersetzte sich. "Mit welchem Recht sollte dieser Personenkreis gegenüber Kindern, Rentnern und anderen bevorzugt werden?", begründete der CDU-Bezirksverordnete Timur Hussein die Ablehung.
"Wenn traumatisierte Flüchtlinge durch fehlende Mobilität vom öffentlichen Leben isoliert werden, ist dies nicht im Sinne einer humanen Flüchtlingspolitik", konterte die Grünen-Verordnete Taina Gärtner.
Arme Deutsche dagegen gehen wegen Schwarzfahren in den Knast. So passiert kurz vor Weihnachten in Wuppertal, wo eine mittellose 87-jährige kurzerhand ins Gefängnis kam, weil sie ohne Ticket fuhr. In dieser Sache gab es von den Grünen, Linken, Piraten kein einziges Wort der Kritik.



