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CO2-Steuer?

Die weltweite Klima-Sekte reagiert immer wahnwitziger. Nun fordert ausgerechnet BP-Chefökonom Rühl eine CO2-Abgabe. „Ich bin dafür, über einen Preisaufschlag die externen Kosten von Kohlendioxid in den Preis für fossile Energieträger einzurechnen“.

 
Die Einführung eines weltweiten Preises für Kohlendioxid hält der Chefökonom des Energiekonzerns BP, Christof Rühl, für sinnvoll, um Energieträger zu bevorzugen, die weniger Treibhausgase erzeugen. „Ich bin dafür, über einen Preisaufschlag die externen Kosten von Kohlendioxid in den Preis für fossile Energieträger einzurechnen“, sagte Rühl in einem Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Wenn wir einen weltweiten Preis für CO2 hätten, wären zum Beispiel Unternehmen im Vorteil, die Erdgas statt Kohle zur Stromerzeugung anbieten: Eine Kilowattstunde aus Erdgas setzt nur etwa halb so viel CO2-Emissionen frei wie eine aus Kohle produzierte.“

Eine solche Abgabe würde also die Stromproduktion aus Kohle verteuern. Alles deute darauf hin, „dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre weiter zu- und nicht abnimmt“, so der BP-Chefökonom. „Solange es ke! inen Preis für CO2 gibt, ist auch nur schwer zu sehen, wie sich das ändern könnte.“

Die verstärkte Stromproduktion aus Gas könne sofort wirksam den Ausstoß von Kohlendioxid senken. „Wir sollten deshalb Erdgas statt Kohle in den Kraftwerken verbrennen“, rät der BP-Ökonom. „Wir haben das durchgerechnet: Wenn wir heute nur ein Prozent der globalen Stromerzeugung von Kohle auf Gas umstellen würden, würde dies den CO2-Ausstoß genauso stark senken wie eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien um elf Prozent.“ Dabei sei die Umstellung auf Gas praktisch sofort machbar. „Die Erneuerbaren weltweit um mehr als zehn Prozent hochzufahren ist dagegen schwierig, sehr langwierig und vor allem extrem teuer.“

Dabei sei die Gasversorgung der Welt auch durch Fracking über lange Zeiträume möglich. „Beim Erdgas sehen wir einen anhaltenden Boom der Förderung aus Schiefergestein. Die USA werden nach unseren Berechnungen in 20 Jahren m! ehr Schiefergas fördern, als sie in der Vergangenheit je an konventionellem Erdgas produziert haben“, so Rühl. Die Kritik am Fracking sei übertrieben, weil Schiefergas helfe, den Klimawandel rasch abzubremsen. „Im Moment gilt anscheinend ja nur: Fracking ist Horror. Und während die USA die CO2-Emissionen derzeit weltweit am stärksten senken, weil dort billiges Schiefergas die Kohle verdrängt, werden diese Zusammenhänge in Europa nicht thematisiert.“
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