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Bitcoin-Crash: Was war wirklich los bei Mt. Gox?

Mark Karpeles erhält Insolvenzschutz: Verbindlichkeiten von mehr als 60 Millionen US-Dollar. 850.000 Bitcoins fehlen. Mt. Gox will dennoch den Betrieb fortsetzen, um die Gläubiger aus den Erträgen auszuzahlen. Laut Hackern gab es zudem ein Daten-Leak bei der japanischen Börse.

 

Von Christoph Bergmann

 Am Freitag hat der Anwalt von Mt. Gox vor dem Bezirksgericht Tokio Insolvenzschutz beantragt und genehmigt bekommen. Laut dem Antrag hat Mt. Gox Schulden von 6,5 Milliarden Yen, was mehr als 63 Millionen US-Dollar entspricht. Der Börse fehlen zudem 750.000 Bitcoins von Kunden sowie 100.000 eigene Bitcoins. Man werde mit den Behörden zusammenarbeiten, um den Hergang des Verlustes zu rekonstruieren.

Am Wochenende gab Mt. Gox auf der Homepage bekannt, ein Call-Center eröffnet zu haben. Dies ergibt sich wohl aus den Auflagen des japanischen Insolvenzschutzes. Das Call-Center nimmt wochentags von 10 bis 17 Uhr japanischer Zeit Anrufe entgegen, was in Deutschland bedeutet von 2 in der Früh bis 9 Uhr am Morgen. Laut Berichten auf reddit kommen Anrufer zunächst in den Genuss etwa einer halben Stunde gut ausgewählter, entspannender Warteschleifen-Musik, bevor sie mit einem Gesprächspartner verbunden werden, der ihnen keine konkreten Aussagen gibt, sondern lediglich auf die Homepage verweist, wo Updates veröffentlicht werden, und den Namen notiert.

Heute morgen gab es auf der Homepage von Mt. Gox nun tatsächlich ein Update. Die Börse habe beim Bezirksgericht Tokio erfolgreich die Eröffnung eines Verfahrens zur zivilrechtlichen Rehabilitation beantragt. Das Gericht habe Mt. Gox mehrere Auflagen auferlegt, darunter das Verbot, Schulden zu begleichen sowie Vermögen in irgendeiner Weise zu transferieren. Die finanzielle Situation von Mt. Gox stelle sich demnach wie folgt dar: Einem Vermögen von 3,841,866,163 Yen stehen Schulden von 6,501,119,371 Yen gegenüber. Dabei sind wohl die Bitcoins noch nicht mit eingerechnet, da diese in Japan nicht als Währung gelten und damit möglicherweise gerichtlich nicht geltend gemacht werden können.

Mt. Gox kündigt weiter an, den Verlust der Bitcoins untersuchen zu lassen. Gleichzeitig bleibt die Börse bei der bisherigen Version des Ablaufs: Anfang Februar 2014 wurde ein Bug im Bitcoin System ausgenutzt um Bitcoins illegal zu bewegen, woraufhin ein großer Betrag von Bitcoins verschwand. Die genaue Summe sei noch nicht, Mt. Gox schätzt aber rund 750.000 Kunden-Bitcoins sowie 100.000 eigenen Bitcoins. Man gehe davon aus, dass die Bitcoins gestohlen worden seien und prüfe die Möglichkeit, ein kriminelles Verfahren zu eröffnen. Am selben Tag, an dem man von den fehlenden Bitcoins erfahren habe, sei man zudem auf eine klaffende Lücke in den Fiat-Einlagen gestoßen. Auch hier werde der exakte Betrag noch ermittelt, aber anscheinend fehlten etwa 2,8 Milliarden Yen. Um die Auszahlung der Gläubiger zu befördern, will Mt. Gox den Geschäftsbetrieb weiterführen. Daher habe man die Prozedur der zivilrechtlichen Rehabilitation gewählt.

Gerüchten zufolge gab es einen weiteren Hack bei Mt. Gox. Diesmal von Leuten, die die Wahrheit herausfinden wollten. Dabei stießen sie anscheinend auch auf ein Gespräch mit Mark Karpeles und einem Vertreter seines japanischen Bankenpartner, der Mizuho Bank, in welchem diese Ende Januar die Kooperation einseitig beendete. Zum anderen fanden die Hacker anscheinend heraus, dass 20 Gigabyte Daten von Mt. Gox gestohlen worden seien, darunter vielleicht auch persönliche Daten wie Ausweiskopien, Passwörter, Email-Adressen und Bankdaten. Für die Bilder von Verifizierungsdokumenten aller Kunden von Mt. Gox dürften 20 Gigabyte allerdings viel zu wenig sein.

 In der Community wird der Version von Mt. Gox wenig Glauben geschenkt. Es gibt Zweifel daran, dass tatsächlich 750.000 Bitcoins gestohlen worden sein können. Zahlreiche Mitglieder der Szene suchen in der Blockchain nach den Bitcoin-Beständen von Mt. Gox und haben bereits mehrere potenzielle Adresse aufgefunden. Daher hält sich weiterhin die Interpretation, dass Mark Karpeles einen privaten Schlüssel zu den kalt gespeicherten Bitcoins verloren habe.

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