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Die Steuer-Diktatur: Alles Geld dem Staate

Steuerhinterzieher werden bestraft, Steuerverschwender werden befördert. Was sind ein paar Millionen gegen Billionen, welche die Politik veruntreut? - Alle schauen auf Uli Hoeneß: doch wer pfuscht nicht bei der Steuererklärung? Das ist äußerst unsozial, denn wer kann besser Geld umgehen als der Staat? Damit das so bleibt, werden die Bürger immer mehr schikaniert, kriminalisiert und abkassiert.

 

Von Michael Mross

Früher mussten die Untertanen den Zehnten abliefern. Das ging Jahrhunderte lang so. In der Neuzeit stellten Wirtschaftsexperten fest, dass der optimale Steuersatz bei 25% liegt.

Viel zu wenig! Ist denn ein besserer Verwalter des Bürgervermögens überhaupt vorstellbar als der Staat?

 
Wie sollen Politiker ordentlich steuern und umverteilen können? Wie sollen Banken gerettet und Boni gesichert werden? Wie kann man sonst Euro und EU retten? Eigentlich sind Steuerhinterzieher Anti-Europäer!
 
In Sachen Umverteilung und Bankenrettung sind Politiker bekanntlich sehr erfahren und gerecht. Ließe sich überhaupt ein besserer und gerechterer Umverteiler vorstellen als ein Politiker? Wohl kaum. Und weil es so gut funktioniert, kommen demnächst nicht nur weitere Steuererhöhungen auf uns zu, sondern auch noch getarnte Steuern wie Zwangsanleihe und Vermögensabgabe. Damit wird endlich auch der ganz normale Häuslebauer zur Kasse gebeten. Das ist Gerechtigkeit pur.

Denn schließlich brauchen Volksvertreter bei jeder Wahl immer mehr Geld, um das Wahlvolk an die Urnen zu locken. Besonders Rot/Grün liegt da weit vorne, aber der Rest der BRD-Volkskammer ist auch nicht viel besser.
 
 
Ausgeben, was auch reingkommt - das ist ungerecht. Dann lieber mehr Schulden machen oder oben nehmen und unten ein bisschen was geben. Wie soll denn sonst die Demokratie funktionieren? Die Wahlkorruption ganzer Bevölkerungsgruppen ist doch bisher nie kritisiert worden. Warum ein solches Erfolgsmodell freiwillig aufgeben?


Daß der Staat das von seinen Bürgen eingetriebene Geld sinnvoll einsetzt, dafür gibt zahlreiche Beispiele.

Am besten angelegt ist deutsches Steuergeld in der EU, insbesondere im Agrarbereich. Griechische Pfirsichernten werden Jahr für Jahr ins Meer gekippt, weil sie unverkäuflich sind. Kann man jetzt vom griechischen Pfirsichzüchter verlangen, dass er was anderes anbaut? Das ginge nun wirklich zu weit. Deshalb ersetzt die EU dem griechischen Pfirsichzüchter den Verkaufspreis für die vernichtete Frucht.

Was im Agrarbereich so gut funktioniert, gilt natürlich auch für’s Klima. Hier gilt die Faustformel: Je höher die Abgaben, desto besser das Klima. Man kann nur den Hut ziehen, wie Politiker äußerst intelligent und effizient in diesem Bereich neue Einnahme-Quellen erzeugen. Wenn's um höhere Abgaben für besseres Klima geht, ist Politkern kein Bereich zu heiß.
 

Überwachungsstaat: Das sind die Vorteile

Der Staat braucht jeden Euro, damit es allen besser geht. Und damit er den kompletten Überblick über die Kassenbestände seiner Untertanen hat, muss das Finanzamt per Knopfdruck Zugang zu allen Konten haben - weltweit. Nur so ist Gerechtigkeit machbar.

Außerdem: Wie soll der Staat Steuern und Abgaben erhöhen, ohne konkret zu wissen, was der Bürger auf der hohen Kante hat?

Deshalb ist es wichtig, dass alle Länder an einem Strang ziehen. Wenn ein Land den staatlichen Kontozugriff verweigert, dann sind auch kriminelle Methoden zulässig, um an Informationen heranzukommen. Der Staat darf alles. Wie soll denn der Staat sonst Auslandskontostände ausspähen, wenn er diese nicht durch Lockprämien für Verbrecher und Datendiebe in Erfahrung bringt?

Höhere Steuern bedeutet immer auch größere Kontrolle. Der Überwachungsapparat des Staates wird drastisch ausgebaut. Dies hat ebenfalls einen äußerst positiven Effekt: Ein Überwachungsstaat schafft Arbeitsplätze.  Hartz IV Empfänger könnten zum Beispiel ihre steuerzahlenden Nachbarn ausspionieren, ob diese möglicherweise schwarz arbeiten.  Nicht zuletzt könnte man auch den BND einer sinnvollen Aufgabe zuführen: die Bürgerkontrolle.

Wessen Auto nicht zum Einnahmenprofil passt, ist verdächtig. Steht das Kosumprofil des Steuersubjektes im Einklang mit seinen Einnahmen? Ein Knopfdruck liefert die Kontoumsätze: Pech gehabt. Da muss noch irgendwo eine andere Einnahmequelle sein. Der Mercedes von Herr Meyer ist nun wirklich sehr verdächtig... Wie konnte er sich den wohl leisten?


Die Beweispflicht wird natürlich umgekehrt. Wo kämen wir da hin, wenn der Staat dem Steuersubjekt nachweist, dass er über seine Verhältnisse lebt? Seine Unschuld hat der Untertan gefälligst selbst zu beweisen, wenn er sich schon verdächtig verhält.

 

Höhere Steuern = Mehr Gerechtigkeit

Wieso also das Gejammere über zu hohe Steuern und mehr Abgaben? Soll doch der Bürger froh sein, dass er überhaupt noch was ausgezahlt kriegt. Und wenn nicht? Der Staat wird schon dafür sorgen, dass niemand verhungert. Die Politikdarsteller im Reichstag werden die Ausgebeuteten bestimmt nicht hängen lassen: Suppenküche gegen Wählerstimme - so lautet künftig der Urnen-Lockruf.

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