Wurde bereits 1997 durch die USA eine Verschwörung gegen die Ukraine geplant? Ziel der amerikanischen Politik ist die Verhinderung der "Entstehung eines eurasischen Imperiums, das Amerika an der Verwirklichung seines geostrategischen Ziels hindern könnte..."
Die USA als einzige Militärmacht die jemals Atombomben gegen eine Zivilbevölkerung einsetzte, und zwar in Japan mit Hundertausenden Toten, ist derzeit wieder mit ihrem Friedensnobelpreisträger Obama offiziell als „Friedensstifter“ in der Ukraine unterwegs.
Einstimmig wird in den westlichen Medien von der Verletzung des Völkerrechts und der internationaler Verträge durch Russland gesprochen. Die Putschisten werden medial-psychologisch als Kämpfer für die Freiheit und als Helden dargestellt. Russland dagegen als Aggressor, der durch seine Okkupationspolitik die Welt an den Abgrund bringen könnte. Insider haben aber das falsche Spiel der USA im Konflikt um die Ukraine längst durchschaut. Ein Sprichwort besagt nämlich: „Sage mir wer dich zum König gemacht hat und ich sage dir was für ein König du bist“.
Maßgeblicher Förderer Obamas und einer der größten Geostrategen hinter der expansiven und aggressiven Politik Amerikas der letzten Jahrzehnte ist Zbigniew Brzezinski (Berater von 5 US-Präsidenten). Bereits in seinem 1997 erschienenen Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie und Vorherrschaft", beschreibt er detailliert die politische Strategie gegenüber Russland. Brzezinski gilt neben Henry Kissinger als der führende Stratege der US-amerikanischen Außenpolitik im 20. Jahrhundert. Das Buch ist ein Plädoyer für Amerikas Vorherrschaft. Ziel der amerikanischen Politik ist die Verhinderung der "Entstehung eines eurasischen Imperiums, das Amerika an der Verwirklichung seines geostrategischen Ziels hindern könnte..." Auf Seite 74 resümiert Brzezinski "Ohne die Ukraine ist Russland kein eurasisches Reich mehr". Das geostrategische Ziel Amerikas ist und bleibt daher die Trennung der Ukraine von Russland, wodurch Russland zu einer "bedeutenden Mittelmacht", mit anderen Worten nicht mehr Weltmacht degradiert würde.
Besonders hervor tut sich in diesem Zusammenhang der US-Außenminister John Kerry, der in der letzten Woche drei Fernsehauftritte hatte. Dort sagte er: „In einem ‚unglaublichen Akt der Aggression‘ habe Russland die Souveränität der Ukraine und mehrere internationale Verträge verletzt.“ Dann beklagte er in allen drei Talkshows fast wortgleich: "Man kann nicht einfach unter erfundenen Vorwänden in ein anderes Land einfallen, um die eigenen Interessen durchzusetzen."
Daraufhin fragte die "Washington Post" etwas beschämt: "In der Sache hat Kerry natürlich Recht, aber müssen ausgerechnet wir Amerikaner in diesem Punkt öffentlich moralische Belehrungen absondern?" Ähnlich reagierten viele Zuschauer in diversen Internetforen. Sie erinnern sich an das kleine südamerikanische Grenada, in das Präsident Reagan 1983 das US-Militär geschickt hatte. Angeblich um die Sicherheit von ca. 500 US-amerikanischen Studenten besorgt, stürzte es die Regierung und beendete ganz nebenbei ein sozialistisches Experiment, indem der linksorientierte Premierminister Maurice Bishop von Putschisten exekutiert wurde. Die Annäherung der neuen Regierung an die Sowjetunion führte zu einer militärischen Intervention.
„Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber sich nicht umbringen.“ (Paul Valéry)



