Im Internet verbreiten sich Gerüchte, dass die verschollene MH370 der Malaysia Airlines auf Diego Garcia gelandet sei. Malaysische Behörden verneinten dies jedoch offiziell. - Auch eine Entführung scheidet derzeit aus. Bisher auch keine Bekennerschreiben oder Lösegeldforderungen.
Wo ist MH370? Nach den jüngsten Erkenntnissen könnte die Maschine von Malaysia nordwestlich weitergeflogen und theoretisch bis Kasachstan und Turkmenistan geflogen sein. Das Flugzeug war nach Abschalten des Transponders nämlich noch sieben Stunden unterwegs.
Gegen diese These spricht allerdings, dass die Maschine dann Tausende Kilometer über Land geflogen sein müsste. Dies scheint ausgeschlossen, weil sie dann durch Radar irgendwann entdeckt worden wäre.
Vieles spricht deshalb dafür, dass der Jet die andere noch verbleibende Zone genommen hat, welche durch den Satelliten abgedeckt wurde. Diese Zone geht in südwestliche Richtung und streift Diego Garcia, einem US-Militärstützpunkt mitten im Indischen Ozean, rund 2000 km südlich von Sri Lanka. Diego Garcia ist neben Sri Lanka und den Malediven die einzige Inselgruppe mit einer entsprechenden Landebahn. Ansonsten gibt es bis zum Südpol nur noch Wasser.
Was aber sollte die MH370 in Diego Garcia? Verschwörungsthoerien sprechen davon, dass die Maschine von den Amerikanern dort hin entführt worden sei. Weshalb dies allerdings geschehen sein sollte, bleibt offen.
Am Sonntagabend (Ortszeit) gab denn auch der malaysische Transportminister Minister Datuk Seri Hishammuddin Tun Hussein offiziell bekannt, dass die Behörden keine Erkenntnisse hätten, das MH370 auf dem malerischen Atoll mitten im Indischen Ozean gelandet sei.
Auch für eine Entführung gäbe es bisher keine eindeutigen Hinweise, so der Transportminister. Bisher seien weder Bekennerschreiben och Lösegeldforderungen registriert worden.
So bleibt das Schicksal der MH370 weiter rätselhaft und nur noch ein Wunder kann zur Klärung des Vorfalls beitragen.



